Stand: 18.01.2020 13:13 Uhr

Restaurierung der "Peking" teurer als bislang bekannt

Das Segelschiff "Peking" liegt vor dem Ausdocken in der Peters Werft, Arbeiter stehen am Pier. © picture alliance / dpa Foto: Carsten Rehder
Die "Peking" wird in der Peters Werft restauriert und soll im Sommer nach Hamburg kommen.

Die Restaurierung und der Umbau des historischen Windjammers "Peking" wird noch einmal teurer als bislang bekannt. Der Hamburger Senat rechnet nach Informationen von NDR 90,3 bis zur Rückkehr des Seglers in diesem Sommer mit rund drei Millionen Euro Mehrkosten.

Voraussichtlich 38 Millionen Euro beträgt die Gesamtrechnung für die "Peking", wenn das Schiff im August die Peters Werft in Wewelsfleth verlässt und danach dauerhaft in Hamburg festmacht. Darin enthalten sind nach Angaben des Senats die Kosten für die Rückholung des mehr als 100 Jahre alten Schiffes aus New York, die Restaurierung - aber auch die sogenannte technische Ertüchtigung. Damit ist gemeint, dass der historische Flying-P-Liner mit moderner Technik ausgestattet wird, damit später Tausende Besucherinnen und Besucher an Bord gehen können. Ein gläserner Fahrstuhl gehört auch dazu, denn die "Peking" soll weitgehend barrierefrei sein.

Restaurierung zahlt Bund - laufende Kosten Hamburg

Die Kosten für die Restaurierung und den Umbau der Peking trägt der Bund, für die späteren laufenden Kosten muss Hamburg aufkommen. Für 2020 rechnet der Senat mit knapp vier Millionen Euro, die die Bürgerschaft noch genehmigen muss. Unter anderem werden dazu vier neue Stellen geschaffen, um das Schiff in Schuss zu halten. Außerdem muss der vorübergehende Liegeplatz für die "Peking" im Hansahafen hergerichtet werden. Mitte der 2020er-Jahre soll das Schiff dauerhaft am Kleinen Grasbrook gegenüber der Hafencity festmachen, als Aushängeschild für das neue Hafenmuseum.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 18.01.2020 | 14:00 Uhr

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