Stand: 18.03.2019 16:16 Uhr

Kommt Anwohner-Parken in Rotherbaum?

Das Wohnviertel rund um die Hamburger Universität steht vor einschneidenden Veränderungen. Zum einen planen Bezirkspolitiker ein Anwohner-Parksystem, zum anderen wollen sie das bezahlbare Wohnen schützen, wie NDR 90,3 am Montag berichtete.

Im Stadtteil Rotherbaum lebt es sich gut und teuer: Es gibt edle Gründerzeithäuser, alte Bäume sowie eine lebendige Gastro- und Laden-Szene. Doch die extrem hohen Mieten vertreiben viele Altbewohner. Schlimm ist auch der Parkplatzmangel. Der Landesbetrieb Verkehr prüft deshalb seit Oktober vergangenen Jahres ein Anwohner-Parkgebiet zwischen Dammtor, Schlump und Hallerstraße. Dort leben etwa 17.000 Bewohner mit rund 5.700 Autos. Es gibt aber nur 5.300 öffentliche Parkplätze. Laut Landesbetrieb sorgen auch Studenten für einen hohen Parkdruck. Ein Gutachten darüber liegt noch nicht vor. Wie NDR 90,3 erfuhr, werden die Anwohner deshalb erst im Herbst befragt, ob sie das Anwohnerparken wollen. Die Entscheidung ist auf nächstes Jahr vertagt.

Soziale Erhaltungsverordnung im Univiertel?

Dann steht auch ein weiterer Beschluss an, nämlich ob für den Rothenbaum eine Soziale Erhaltungsverordnung geprüft wird. Sie soll die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen verhindern, kommt aber womöglich zu spät, denn die Mieten in dem Stadtteil sind bereits sehr hoch.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 18.03.2019 | 17:00 Uhr

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