Fliegerbombe in Hamburg-Wilhelmsburg entschärft

Stand: 05.04.2021 07:55 Uhr

Am Ostersonntag wurde auf einer Baustelle in Wilhelmsburg eine Fliegerbombe gefunden. Entdeckt hatte sie offenbar ein Spaziergänger. Noch in der Nacht wurde sie entschärft.

Nahe der Wilhelmsburger Reichsstraße wurde in der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag die gefundene Fliegerbombe entschärft. Dafür verließen 38 Menschen ihre Wohnungen und das Gebiet wurde weiträumig gesperrt. Die betroffenen Anwohner kamen in eine Corona-konforme Notunterkunft in einer Schule in der Dratelnstraße. Während der Evakuierung wurde auch die B 75 gesperrt, aufgrund der Ausgangssperre fuhren dort aber nur wenige Autos. Die Evakuierung fand in der Zeit der geltenden Ausgangsbeschränkungen in Hamburg statt. Um 1.24 Uhr war die Bombe problemlos entschärft, teilte ein Sprecher des Lagezentrums mit.

Bombenfund auf der Spitze eines Sandhügels

Die Fliegerbombe soll aus dem Zweiten Weltkrieg stammen und ein Gewicht von rund 125 kg haben. Laut Feuerwehrsprecher befand sie sich auf der Spitze eines Sandhügels. Vermutlich wurde sie während der Bauarbeiten ausgegraben. Gefunden und gemeldet wurde sie allerdings erst durch einen Spaziergänger, der mit seinem Hund unterwegs war. Warum sie nicht früher entdeckt wurde, ist bislang noch unklar. Feuerwehrsprecher Dennis Diekmann sprach von einem "Zufallsfund".

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 05.04.2021 | 07:00 Uhr

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