Stand: 05.12.2018 16:35 Uhr

Schwere Unfälle durch Glätte im Norden

In Teilen Norddeutschlands ist es am Mittwoch glatt gewesen. Es ereigneten sich etliche Verkehrsunfälle. In Niedersachsen waren besonders die Küstenregionen und der Bereich der Elbmündung von Glätte betroffen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. In Schleswig-Holstein hatten es Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer vor allem im Kreis Dithmarschen schwer. In Mecklenburg-Vorpommern waren in erster Linie die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Rostock betroffen. Auch in Hamburg führten glatte Straßen zu Unfällen.

Tödlicher Unfall bei Bispingen

Im Heidekreis in Niedersachsen verunglückte ein Mann tödlich. Der Polizei zufolge kam der 51-jährige Autofahrer auf einer Kreisstraße bei Bispingen mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Brückenpfeiler. Bei einem weiteren Unfall in Niedersachsen musste am Horster Dreieck der Übergang von der A1 auf die A39 nach Lüneburg vorübergehend gesperrt werden. Dort hatte sich auf glatter Straße ein Lkw quer gestellt.

In Witzin in Mecklenburg-Vorpommern kam eine Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und wurde schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen hatte die Frau bei einem Überholmanöver die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Die Bundesstraße 104 war an der Unglücksstelle für etwa eine Stunde gesperrt. Eine 49 Jahre alte Frau kam mit ihrem Auto ebenfalls von der Straße ab. Sie wurde leicht verletzt.

Lage auf den Strassen

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Unfälle auch in Schleswig-Holstein und Hamburg

Auch in Schleswig-Holstein gab es mehrere Unfälle - in den Kreisen Dithmarschen, Steinburg, Ostholstein und Plön. Auf der A23 musste die Fahrbahn in Richtung Hamburg zwischen Lägerdorf und Hohenfelde nach einem Unfall gesperrt werden. Auch bei Itzehoe gab es auf der Autobahn einen Unfall zwischen den Ausfahrten Süd und Mitte. Auf der A21 geriet der Verkehr aufgrund der Fahrbahnverhältnisse zwischen Wahlstedt und Schackendorf im Kreis Segeberg ins Stocken. Radfahrer stürzten auf den teilweise spiegelglatten Wegen. Bei den Unfällen wurden mehrere Menschen schwer verletzt, darunter auch ein Radfahrer.

In Hamburg hatte die Feuerwehr vor allem gestürzte Radfahrer zu versorgen.

"Vorausschauend fahren!"

Die Polizei appellierte aufgrund der Wetterprognose für die nächsten Tage, vorausschauend zu fahren. Insbesondere nachts und in den frühen Morgenstunden sei vereinzelt mit Straßenglätte zu rechnen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Aktuell | 05.12.2018 | 06:30 Uhr

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