Museumsdetektive - auf den Spuren geraubter Kunst

Auch in norddeutschen Museen gibt es zu unrecht erworbene Kunst. Provenienzforschung ermittelt, woher diese Kunst stammt, wo ihre wahren Besitzer sind und wie es sich mit dem kolonialem Erbe verhält. Unter dem Titel "Museumsdetektive - Auf den Spuren geraubter Kunst im Norden" informieren die Kulturredaktionen des Norddeutschen Rundfunks im Fernsehen, im Radio und online, wie norddeutsche Ausstellungshäuser nach der Herkunft ihrer Objekte forschen.

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. © dpa-Bildfunk Foto: Carmen Jaspersen

Deutsch-deutscher Kunsthandel: Legal oder ominös?

Zwei Schreibmaschinen und ein Diaprojektor - das war der Tauschwert für ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert. Ein legales Geschäft? mehr

Eine Holzfigur © Völkerkundesammlung Lübeck

Kolonialkunst: Der Umgang mit dem Erbe von Günter Tessmann

Wie erwarb der Forscher Günter Tessmann im letzten Jahrhundert Kunst aus Afrika? Experten aus Lübeck sind auf der Suche. mehr

Dampfer liegt im Hamburger Hafen. Es weht eine Hakenkreuzflagge. © imago/arkivi

Museumsdetektive auf den Spuren jüdischer Umzugsgüter

Viele Juden flüchteten noch vor Kriegsausbruch 1939 aus Deutschland. Auf ihre Umzugskisten warteten sie jedoch vergeblich. mehr

Listen der Stasi über die "Aktion Licht" von 1962

"Aktion Licht": Die Schatzjagd der Stasi und ihre Folgen

Bei der "Aktion Licht" beschlagnahmt die Stasi 1962 in der ganzen DDR Kunstwerke. Nun versuchen Historiker, das Geschehen zu rekonstruieren. mehr

Blumen in einer Glaskugel. © NDR/Kulturjournal
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Jüdisches Raubgut in Privatbesitz

In Niedersachsen können Privatpersonen verdächtige oder bereits als jüdisches Raubgut identifizierte Stücke untersuchen lassen. Dort wird nach den rechtmäßigen Besitzern gesucht. 6 Min

Ein älterer Herr steht vor einer wandgroßen Fotografie mit Polospielern. © Real Fiction

Nazi-Opfer Emden: Erben wollen Gerechtigkeit

Der jüdische Kaufmann Max Emden besaß zahlreiche Kaufhäuser und eine Kunstsammlung - bis die Nazis ihn zu Notverkäufen zwangen. Schon lange kämpfen seine Erben um Gerechtigkeit. mehr

Der Fall Hahn

Max Raphael Hahn mit seiner Frau. © NDR

Auf den Spuren der Familie Hahn

Im März 1939 beschlagnahmten die Nazis die Silbersammlung des jüdischen Kaufmanns Max Hahn aus Göttingen. Sein Enkel sucht nun nach Spuren seiner Familie - und nach dem Silber. mehr

Jonathan Hayden © NDR Foto: Sophia Münder

"Vater hat uns nie erzählt, was passiert ist"

Jonathan Hayden ist ein Enkel des von den Nazis ermordeten Max Raphael Hahn aus Göttingen. Im Interview erzählt er die bewegende Geschichte seiner Familie. mehr

Das Haus der Familie Hahn in Göttingen © NDR
2 Min

Zurück im Haus der Großeltern: Die Nachfahrin

Diana Kanter, Enkelin des im Holocaust ermordeten Kaufmann und Sammlers Max Raphael Hahn, wird der tragischen Geschichte ihrer Familie konfrontiert. Wie geht man damit um? 2 Min

Eintrag aus dem Jahr 1938 in einem Register des Städtischen Museums Göttingen © NDR
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Städtisches Museum Göttingen: Ein schwieriger Bestand

In der NS-Zeit musste der jüdische Kaufman Max Raphael Hahn dem Museum in Göttingen zahlreiche Objekte verkaufen. Museumsleiter Ernst Böhme über den Umgang mit den Stücken der Hahns. 3 Min