William Kentridge: Kunst, politisch und spektakulär

Stand: 02.05.2021 06:00 Uhr

Er zählt zu den populärsten Künstlern der Gegenwart: William Kentridge, Zeichner und Filmemacher aus Südafrika. Die Deichtorhallen in Hamburg widmen ihm eine große Retrospektive.

Seine Themen sind die Brutalität des Apartheid-Systems, Polizeigewalt und Folter. Schon früh lernte der  1955 in Johannesburg geborene Kentridge, was Apartheid bedeutet, obwohl er selbst weiß ist, denn sein Vater war Menschenrechtsanwalt, juristischer Vertreter von Nelson Mandela und Apartheid-Gegner. Dadurch hatte er schon früh eine andere Perspektive auf die Welt als viele seiner Zeitgenossen.

Kentridge entwickelte ein ganz eigenes künstlerisches Universum aus Filmen, Installationen und Theaterstücken, in denen er von den großen Tragödien der Geschichte erzählt: Kolonialismus und der Ausbeutung Afrikas, auf der der außergewöhnliche Reichtum Europas basieren. Die Deichtorhallen in Hamburg widmen dem vielseitigen Künstler eine große Retrospektive mit Kunst aus vier Jahrzehnten: "Why should I hesitate: Putting drawings to work".

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Der südafrikanische Künstler William Kentridge gestikuliert vor einer seiner Skulpturen © Kristin Palitza/dpa +++ dpa-Bildfunk Foto: Kristin Palitza

William Kentridge: Kunst des Weltstars in den Deichtorhallen

Die Deichtorhallen zeigen Zeichnungen, Trickfilme, Videos, Drucke, Skulpturen und riesige Installationen des Künstlers. mehr

 

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Außenansicht der Halle für aktuelle Kunst. © Deichtorhallen Hamburg

Kulturpartner: Deichtorhallen Hamburg

Internationale Kunst und Fotografie bilden den Schwerpunkt der Deichtorhallen Hamburg. extern

Dieses Thema im Programm:

Kulturjournal | 03.05.2021 | 22:30 Uhr