Stand: 09.08.2017 12:00 Uhr  | Archiv

Todesanzeigen - eine beachtliche Textgattung

Ein Menschenleben endet und nun gilt es, auf wenigen Quadratzentimetern dieses Leben zu würdigen. Das ist nicht leicht, aber die Fülle von Todesanzeigen zeigt: Das Genre ist unglaublich facettenreich. Es gibt alle Arten von Anzeigen: sehr berührende, pathetische, skurrile, (unfreiwillig) komische, gehässige, auch lustige und äußerst lakonische.

Trilogie gesammelter Abschiedsannoncen

Daher wundert es nicht, dass diese so morbide wie interessante Textgattung bei einigen Menschen eine Sammelleidenschaft entfacht. 2003 hat Christian Sprang eine Webseite eingerichtet, um seine Fundstücke zu präsentieren. Das Echo war enorm, es folgten zwei Buchveröffentlichungen. Der Journalist und Autor Matthias Nöllke und er haben nun mit "Ich mach mich vom Acker" den Abschluss-Band der Trilogie ungewöhnlicher Todesanzeigen veröffentlicht.

Gemeinsam mit den Schauspielern Mechthild Großmann und Peter Jordan präsentierte Nöllke als Premiere ein Best-of von Todesanzeigen aus den vergangenen zehn Jahren und besondere Fundstücke aus Norddeutschland - mit viel schwarzem Humor und großem Einfühlungsvermögen.

Moderatorin des Abends ist Julia Westlake.

Dieses Thema im Programm:

Kulturjournal | 21.10.2013 | 00:00 Uhr

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