Stand: 25.06.2018 16:22 Uhr

HSV bricht Trainingslager ab

Die HSV-Profis auf dem Gelände der Marineschule Mürwik.

Von wegen "Nomen est omen"... Bundesliga-Absteiger Hamburger SV hat sein Trainingslager in Glücksburg abgebrochen und ist in den heimischen Volkspark zurückgekehrt. Als Grund gaben die Hanseaten die zu schlechte Qualität des Rasens in der Marineschule Mürwik an. "Die Verletzungsgefahr war einfach zu groß", erklärte Sportvorstand Ralf Becker. "Wir haben alles versucht, um eine Lösung zu finden. Es tut uns vor allem für die Fans sehr leid. Aber in Absprache mit dem Mannschaftsrat mussten wir diese Entscheidung treffen", sagte Trainer Christian Titz. Dabei hatten die Hamburger in der vergangenen Woche den eigenen Greenkeeper nach Glücksburg geschickt, um den Rasen in einen adäquaten Zustand zu versetzen. Das gelang jedoch nicht. Der HSV war erst am Sonntag an der Flensburger Förde eingetroffen und sollte eigentlich bis Freitag dort bleiben.

HSV trainiert nun im Volkspark

Geplant war ein "fußballspezifisches Trainingslager, das auch einige Teambuildingmaßnahmen beinhalten wird", hatte Titz im Vorfeld erklärt. Gerade zu Beginn der Vorbereitung sei es wichtig, "die Belastungsspitzen zu dosieren und als Mannschaft ein Gefühl füreinander zu bekommen". Das soll nun im Volkspark gelingen, wo die Einheiten öffentlich abgehalten werden. Das für Freitag (18.30 Uhr) geplante Testspiel in Büdelsdorf bei Rendsburg findet wie geplant statt. Ein zweites Trainingscamp bezieht das Team vom 8. bis zum 14. Juli in Bad Erlach in Österreich. Auch in der Alpenrepublik hatte der HSV im vergangenen Jahr schlechte Erfahrungen gesammelt: Weil in Leogang zuvor die Ärzte-WM einen ramponierten Rasen hinterlassen hatte, zog der Tross des damaligen Bundesligisten ins 200 Kilometer entfernte Ötztal um.

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 25.06.2018 | 19:30 Uhr

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