Stand: 18.07.2019 16:44 Uhr

SV Meppen selbstbewusst und offensiv

Optimistisch startet der SV Meppen in seine dritte Drittliga-Saison. "Wir streben einen einstelligen Tabellenplatz an", sagte Trainer Christian Neidhart vor der Partie gegen den FSV Zwickau am Sonnabend (14 Uhr). Dabei haben die Emsländer prominente Abgänge zu verkraften. Torjäger Nick Proschwitz (14 Saisontore) ging mit lauten Nebengeräuschen zu Eintracht Braunschweig. Nico Granatowski wechselte zum VfL Osnabrück, Kapitän Martin Wagner zu Hannover 96 II.

Mögliche Aufstellung SV Meppen

Proschwitz-Ersatz El-Helwe der "Toptransfer"

Anstelle von Proschwitz soll Hilal El-Helwe in der kommenden Saison für Tore sorgen. Der Angreifer kommt vom griechischen Erstligisten Apollon Smyrnis und ist laut Neidhart "genau der Stürmertyp, den wir auf dieser Position intensiv gesucht haben. Er ist physisch stark, schnell und im Angriff sehr variabel einsetzbar." Der SVM-Trainer bezeichnete den 15-fachen libanesischen Nationalspieler als "Toptransfer" und kündigte gleichzeitig eine offensivere Ausrichtung an: "Wir wollen in dieser Spielzeit mutiger sein", so Neidhart.

In der Offensive hakt es noch ein wenig

Auch von Julius Düker verspricht sich der Verein wichtige Impulse im Angriff. In der vergangenen Rückrunde erzielte der 23-Jährige für Eintracht Braunschweig drei wichtige Treffer jeweils in der Nachspielzeit. "Er ist ein sehr variabler Stürmertyp, der unsere Offensive massiv verstärken wird", erklärte Sportvorstand Heiner Beckmann. Allerdings hakt die Offensive noch. Beim Turnier mit dem FC Utrecht und Ipswich Town am vergangenen Wochenende fielen Meppener Tore erst im Elfmeterschießen.

Neben Düker und El-Helwe sollen auch die übrigen Neuzugänge für einen Qualitätssprung sorgen. Willi Evseev (Hansa Rostock) hat sich in der Vorbereitung in den Vordergrund gespielt und sich einen Stammplatz vor der Abwehr erkämpft. Dazu kommen die Talente Nicolas Andermatt (Schweinfurt), Yannick Osée (FK Pirmasens) und Florian Egerer (Hertha BSC II) sowie Ted Tattermusch und Leonard Bredol aus der eigenen Jugend.

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Sportreport | 20.07.2019 | 18:05 Uhr