Stand: 05.12.2018 16:51 Uhr

Eintracht Braunschweig: Geschäftsführer Voigt geht

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Braunschweigs Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt geht.

Einen Tag vor der brisanten Jahreshauptversammlung hat Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig die Trennung von Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt bekanntgegeben. Wie der Club am Mittwoch mitteilte, werde die Zusammenarbeit auf Veranlassung Voigts im kommenden Jahr beendet. Demnach führt Voigt die Geschäfte des Traditionsclubs noch bis zum 31. Januar 2019 fort und unterstützt bis Ende März noch das Lizenzierungsverfahren des Clubs. Dies sei der ausdrückliche Wunsch des Aufsichtsrates gewesen, heißt es.

"Verein zu großem Dank verpflichtet"

"Trotz der internen Meinungsverschiedenheiten der vergangenen zwölf Monate bin ich dem Verein für die jahrelange konstruktive Zusammenarbeit zu großem Dank verpflichtet. Für die Eintracht wünsche ich mir von Herzen, dass sie so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur der vergangenen Jahre zurückfindet", sagte Voigt, der seit 2001 für die Eintracht tätig ist.

Mitglieder-Initiative forderte Entlassung

Die Misere des Traditionsclubs, der nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga im vergangenen Sommer aktuell in Richtung Regionalliga taumelt, wurde in Fankreisen vor allem an dem Geschäftsführer festgemacht. Er ist neben den bereits entlassenen Manager Marc Arnold und Trainer Henrik Pedersen für die Kaderzusammenstellung des Tabellenletzten der Dritten Liga verantwortlich. Für die am Donnerstag stattfindende Jahreshauptversammlung hatte eine Mitglieder-Initiative unter anderem die Entlassung von Voigt gefordert.

Ebel: Zeitnah einen Nachfolger kommunizieren

"Im Namen des gesamten Aufsichtsrates möchte ich mich bei Ollie Voigt ausdrücklich für die stets vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken, welche sportlich in dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2013 gipfelte", sagte Sebastian Ebel. Der Vereins-Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende der Eintracht Braunschweig GmbH & Co KGaA werde zeitnah einen Nachfolger kommunizieren, heißt es in der Mitteilung.

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Sport aktuell | 05.12.2018 | 17:25 Uhr

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