Stand: 15.02.2020 15:55 Uhr

2:0 gegen FCK - Braunschweig beendet Sieglos-Serie

von Bettina Lenner, NDR.de

Eintracht Braunschweig hat seine Sieglos-Serie in der Dritten Liga beendet und hält Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. Die Niedersachsen, die seit dem 2. Dezember 2019 (3:1 gegen Zwickau) auf einen Dreier gewartet hatten, setzten sich am Sonnabend im Duell zweier Bundesliga-Gründungsmitglieder mit einem etwas schmeichelhaften 2:0 (2:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern durch.

Nach zähem Beginn waren die ersten Chancen der Partie den Gästen vorbehalten: Hendrick Zuck dribbelte sich bis vor das Braunschweiger Tor und zielte aufs kurze Eck, Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic war jedoch auf dem Posten (10.). Kurz darauf kam Kevin Kraus aus aussichtsreicher Position völlig frei zum Schuss, traf aber den Ball nicht richtig, zum Glück für die "Löwen" und Fejzic. Doch dann schlugen die Hausherren zu: In der zwölften Minute stocherte Stürmer Marvin Pourié den Ball im Fallen zu Merveille Biankadi, der aus 16 Metern mit seinem schwächeren linken Fuß abzog und in den Winkel zur Führung traf. Sechs Minuten später lag das 2:0 in der Luft, als Pourié aus der Drehung aufs Tor schoss, FCK-Schlussmann Lennart Grill wehrte jedoch stark mit dem Fuß ab.

Gefährliches Spiel in der zweiten Hälfte

Danach veränderten sich die Kräfteverhältnisse klar zugunsten der Gäste. Mehr Aggressivität, mehr Spielanteile, mehr Möglichkeiten, dazu eine Braunschweiger Abwehr, die immer wieder gefährliche Lücken offenbarte - der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit zu sein.

24.Spieltag, 15.02.2020 14:00 Uhr

Braunschweig

2

Kaiserslautern

0

Tore:

  • 1:0 Biankadi (12.)
  • 2:0 Kijewski (44.)

Braunschweig: Fejzic - R. Becker, Ziegele, Burmeister, Kijewski - Biankadi (87. Goden), Pfitzner, Kammerbauer, Feigenspan (78. Schlüter) - Proschwitz, Pourié (71. Fürstner)
Kaiserslautern: Grill - D. Schad, Kraus, Hainault (75. Starke), Nandzik - Sickinger, Bachmann, Zuck (70. Skarlatidis) - Pick - Thiele, Kühlwetter
Zuschauer: 17842

Weitere Daten zum Spiel

Doch die "Roten Teufel" wussten ihre Chancen nicht zu nutzen. Anders als die Niedersachsen, deren Effektivität beeindruckend war. Kurz vor der Pause konnte Kaiserslautern einen Freistoß von der linken Seite nicht klären, zentral vor dem Tor kam Verteidiger Niko Kijewski unbehelligt an den Ball und zog ab - sein erster Saisontreffer und das unverhoffte 2:0.

Ein gefährlicher Schuss von Pourié direkt nach Wiederanpfiff schien den "Löwen" die Richtung zu weisen, doch es sollte anders kommen. Braunschweig stellte seine Offensiv-Aktivitäten beinahe komplett ein und lauerte auf Konter. Ein gefährliches Spiel, das nur deshalb funktionierte, weil den Pfälzern die letzte Durchschlagskraft fehlte. Wie, warum, weshalb - egal! Am Ende zählte an der Hamburger Straße nur der lang ersehnte Sieg, den die Eintracht-Fans schon weit vor dem Apfiff mit Jubelgesängen frenetisch feierten.

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 15.02.2020 | 14:00 Uhr