Stand: 05.12.2018 11:49 Uhr

Weihnachtspost rechtzeitig auf den Weg bringen

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Vor Weihnachten herrscht auf den Sortieranlagen der Paketdienste Hochbetrieb.

Während Weihnachtsgrüße per Brief oder Karte zum Auslaufmodell werden, boomt das Geschäft mit Päckchen und Paketen. Nicht zuletzt der Online-Handel sorgt dafür, dass immer mehr Waren verschickt werden. Wer sichergehen möchte, dass die Geschenke pünktlich an Heiligabend unter dem Baum liegen, sollte sein Päckchen rechtzeitig auf den Weg bringen. Besonders wenn die Sendung ins Ausland gehen soll, muss sie bald abgegeben werden.

Zusätzliche Mitarbeiter eingestellt

Alle großen Paketdienste stocken ihr Personal in der Vorweihnachtszeit deutlich auf, um dem Ansturm gewachsen zu sein. Allein Marktführer DHL, der Paketdienst der Deutschen Post, stellt 10.000 zusätzliche Mitarbeiter ein. An Spitzentagen will DHL rund zehn Millionen Sendungen transportieren.

Wann muss welches Paket auf den Weg?

DHL will Päckchen und Pakete innerhalb Deutschlands noch vor Weihnachten ausliefern, wenn sie spätestens am 20. Dezember verschickt werden. Sendungen in direkte Nachbarstaaten müssen bis zum 14. Dezember auf die Reise gegangen sein. Wohnt der Empfänger in anderen Ländern Europas, ist der 10. Dezember der letzte Termin. Pakete in sonstige Teile der Welt lassen sich bis zum 30. November versenden, als "Premium Paket" bis zum 7. Dezember. Die Transportzeiten sind je nach Zielland sehr unterschiedlich und können direkt bei DHL erfragt werden. Auch bei Zielen in Europa reisen Pakete mit dem kostenpflichtigen "Premium"-Service schneller.

Tipps zum Verpacken

- stabilen und ausreichend großen Karton in Form eines Quaders verwenden
- Waren so in Dämmmaterial legen, dass sie den Karton nicht berühren
- im Karton sollte sich nichts mehr bewegen können
- Paket großzügig mit Klebeband zukleben - keine Schnur verwenden
- bei gebrauchten Kartons alte Adressaufkleber und Codierungen entfernen
- Paketschein gut sichtbar auf die Oberseite kleben

Andere große Paketdienste wollen Sendungen innerhalb Deutschlands ebenfalls noch vor Weihnachten ausliefern, wenn sie bis zum 20. Dezember mittags (Hermes) oder dem 19. mittags (DPD) abgegeben wurden. Wer ganz sicher sein möchte, dass sein Paket pünktlich vor dem Fest ankommt, sollte aber nicht bis zum letzten Tag warten. So rät Hermes, private Weihnachtspakete spätestens Mitte Dezember auf den Weg zu bringen.

Preise vergleichen und Porto sparen

Den Preis für ein Paket berechnen manche Dienste nach Gewicht, andere nach Größe. Soll ein kleines, schweres Geschenk verschickt werden, kann also ein anderer Anbieter günstiger sein, als bei einem großen, leichten Karton. Auch wer seine Sendung online frankiert und den Paketschein selbst ausdruckt, kann Geld sparen. Einige Unternehmen holen Pakete auf Wunsch von zu Hause ab - das kostet aber ein paar Euro zusätzlich. Auf Vergleichsseiten im Internet lässt sich der günstigste Tarif ermitteln.

Wartezeiten vermeiden

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Wer ein Paket aufgeben möchte, muss meist Geduld haben - aber es gibt Alternativen.

In den Filialen der Deutschen Post bilden sich vor Weihnachten häufig lange Schlangen. Doch auch viele kleine Geschäfte nehmen als "Paketshop" Päckchen im Auftrag von DHL an. Dort sind die Wartezeiten meist geringer. Auf der Website von DHL finden Kunden Annahmestellen in ihrer Nähe. Auch Hermes und dpd bieten besonders in Städten ein dichtes Netz von Annahmestellen, meist kleine Läden, Kioske oder Tankstellen.

Briefe reisen nicht schneller

Soll zu Weihnachten nur ein Brief verschickt werden, muss der nach Angaben der Deutschen Post ebenfalls spätestens am 21. Dezember im Kasten liegen. Innerhalb Europas heißt der Stichtag 15. Dezember. Wer seinem Weihnachtsgruß einen Geldschein oder kleine Wertsachen beilegen möchte, sollte ihn als "Wert national" versenden. Für 4,30 Euro Aufpreis ist der Brief dann innerhalb Deutschlands bis 100 Euro in bar oder 500 Euro Sachwert versichert.

Ein Mädchen greift nach einem Paket auf einem Briefkasten.

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