Eine Frau packt ein Päckchen. © fotolia Foto: contrastwerkstatt

Weihnachtspost rechtzeitig auf den Weg bringen

Stand: 29.11.2021 10:15 Uhr

Auch 2021 sind wegen der Corona-Pandemie viele Pakete unterwegs. Verbraucher sollten ihre Weihnachtspost daher frühzeitig auf den Weg bringen. Tipps zum Versand und wichtige Termine.

Das Geschäft mit Päckchen und Paketen boomt auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie. Die Nachfrage im Online-Handel bei Paketdienstleistern ist weiter sehr hoch. Wer sichergehen möchte, dass alle Präsente pünktlich an Heiligabend unter dem Baum liegen, sollte sein Päckchen deshalb rechtzeitig auf den Weg bringen. Besonders wenn die Sendung ins Ausland gehen soll, muss sie bald abgegeben werden.

Wann muss für Weihnachten welches DHL-Paket auf den Weg?

DHL will Päckchen und Pakete innerhalb Deutschlands noch vor Weihnachten ausliefern, wenn sie spätestens am 20. Dezember, 12 Uhr verschickt werden. Deutlich länger brauchen Sendungen ins Ausland. Sendungen in Nachbarstaaten Deutschlands müssen bis zum 15. Dezember auf die Reise gegangen sein (Ausnahme Frankreich: 14. Dezember). Wohnt der Empfänger in anderen Ländern Europas, ist der 10. Dezember der letzte Termin (Premium-Versand: 14. Dezember).

Außerdem bietet DHL noch den Service "ExpressEasy". Damit sollen Sendungen innerhalb Deutschlands und in europäische Hauptstädte noch am 24. ankommen. Für Deutschland gilt der 21. Dezember als letzter Tag, für die europäischen Hauptstädte der 23. Dezember.

Wer ein Paket an einen Empfänger außerhalb Europas verschicken möchte, muss deutlich früher aktiv werden. Die Sendung muss bis zum 30. November beziehungsweise gegen Aufpreis bis 7. Dezember abgegeben werden.

Termine bei Hermes und DPD

Eine Frau packt und verziert ein weihnachtliches Päckchen. © imago images / agefotostock Foto: dolgachov
Rechtzeitig verschickt liegt das Päckchen pünktlich unter dem Weihnachtsbaum.

Auch die anderen großen Paketdienste Hermes und DPD empfehlen den Kunden wieder Abgabetermine für Standardsendungen. Hermes will Sendungen innerhalb Deutschlands noch vor Weihnachten ausliefern, wenn sie bis zum 20. Dezember, 12 Uhr abgegeben werden. Letzter Termin für Sendungen ins EU-Ausland ist der 15. Dezember. DPD verspricht Pakete innerhalb von Deutschland bis Heiligabend auszuliefern, wenn sie bis spätestens 21. Dezember, 12 Uhr aufgegeben werden. Bei der Prio- und Expressvariante gilt als spätester Abgabetermin der 23. Dezember, ebenfalls 12 Uhr. Für Sendungen ins europäische Ausland nennt DPD den 17. Dezember, 12 Uhr, als Stichtag.

Wer ganz sicher sein möchte, dass sein Paket pünktlich vor dem Fest ankommt, sollte aber nicht bis zum letzten Tag warten. So rät Hermes, private Weihnachtspakete spätestens Mitte Dezember auf den Weg zu bringen und als Lieferadresse möglichst einen Hermes-Paketshop zu wählen.

Porto sparen durch Preisvergleich

Den Preis für ein Paket berechnen manche Dienste nach Gewicht, andere nach Größe. Soll ein kleines, schweres Geschenk verschickt werden, kann also ein anderer Anbieter günstiger sein, als bei einem großen, leichten Karton. Auch wer seine Sendung online frankiert und den Paketschein selbst ausdruckt, kann Geld sparen. Einige Unternehmen holen Pakete auf Wunsch von zu Hause ab - das kostet aber ein paar Euro zusätzlich. Auf Vergleichsseiten im Internet lässt sich der günstigste Tarif ermitteln.

Wartezeiten in Filialen vermeiden

In den Filialen der Deutschen Post bilden sich vor Weihnachten häufig lange Schlangen. Doch auch viele kleine Geschäfte nehmen als "Paketshop" Päckchen im Auftrag von DHL an. Dort sind die Wartezeiten meist geringer. Auf der Website von DHL finden Kunden Annahmestellen in ihrer Nähe. Auch Hermes und DPD bieten besonders in Städten ein dichtes Netz von Annahmestellen, meist kleine Läden, Kioske oder Tankstellen.

Tipps zum richtigen Verpacken

Damit das Paket unbeschädigt ankommt, sollten Absender einige Punkte beachten:

  • stabilen und ausreichend großen Karton verwenden
  • Waren im Karton so dämmen, dass sie die Kartonwände nicht berühren
  • den Karton so auspolstern, dass sich darin nichts mehr bewegen kann
  • Versandkarton nicht mit Geschenkpapier oder Schleifen schmücken
  • Paket großzügig mit Klebeband zukleben - keine Schnur verwenden
  • bei gebrauchten Kartons alte Adressaufkleber und Codierungen entfernen
  • Paketschein gut sichtbar auf die Oberseite (größte Fläche) kleben

Briefe reisen vor den Feiertagen kaum schneller als Päckchen

Soll zu Weihnachten nur ein innerdeutscher Brief verschickt werden, muss der nach Angaben der Deutschen Post spätestens am 22. Dezember im Kasten liegen. Innerhalb Europas ist der Stichtag der 14., außerhalb der 7. Dezember. Wer seinem Weihnachtsgruß einen Geldschein oder kleine Wertsachen beilegen möchte, sollte ihn als "Wert national" versenden. Für 4,30 Euro Aufpreis ist der Brief dann innerhalb Deutschlands bis 100 Euro in bar oder 500 Euro Sachwert versichert.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 17.12.2020 | 19:00 Uhr

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