Starkregen in SH beschert Feuerwehren rund 300 Einsätze

Stand: 09.07.2021 08:27 Uhr

Es war ein unruhiger Donnerstagabend für viele Feuerwehrleute. Vor allem im Süden und Südosten Schleswig-Holsteins liefen viele Einsätze, weil die Regenmassen zahlreiche Keller fluteten. Auch Straßen standen unter Wasser.

Neben dem teils heftigem Regen gab es auch stürmische Böen, dadurch knickten einige Bäume um. Landesweit meldeten die Leitstellen heute Morgen rund 300 Einsätze. Besonders viel Arbeit hatten die Feuerwehrleute im Süden des Landes. Für diese Region meldeten die Leitstellen insgesamt rund 240 Einsätze, die meisten davon in den Kreisen Segeberg und Ostholstein.

Passant überquert die Straße bei strömendem Regen. © dpa
AUDIO: Zahlreiche vollgelaufene Keller in SH (1 Min)

Kaum Einsätze im Norden und Westen

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde rückten Helfer zu insgesamt 50 Einsätzen aus. Hier waren insbesondere die Städte Nortorf und Rendsburg betroffen. Verletzte gab es laut Polizei nicht. Im Norden und Westen Schleswig-Holsteins blieb es relativ ruhig. Auch aus dem Raum Lübeck meldeten die Leitstellen nur wenige Einsätze.

Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie immer hier.

Weitere Informationen
EIN Einsatz des THW in Sievershütten © NDR Foto: Hannah Böhme

Sievershütten: Wohngebiet vor Überschwemmung gerettet

Durch Starkregen drohte ein Regenrückhaltebecken in dem Ort im Kreis Segeberg überzulaufen. Nach 22 Stunden war der Pumpeinsatz beendet. mehr

Feuerwehr pumpt knöchelhoch stehendes Regenwasser in einem Vorgarten eines Hauses und auf einer anliegenden Straße in Garding. © Feuerwehr Garding

Unwetter mit Starkregen in SH: Viele Einsätze und Unfälle

Umgeknickte Bäume, überflutete Straßen, vollgelaufene Keller: Die Einsatzkräfte waren teils bis Donnerstagmorgen unterwegs. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 08.07.2021 | 20:00 Uhr

Nachrichten aus Schleswig-Holstein

Das Gebäude der Regiokliniken in Pinneberg.

Bürgermeister: "Pläne für Regiokliniken sind eine Katastrophe"

Der Betreiber hatte angekündigt, beide Standorte in Pinneberg und Elmshorn bis 2030 schließen zu wollen - für einen Neubau. mehr

Videos