Stand: 19.02.2019 09:44 Uhr

Rekord-U-Boot in Kiel getauft

Die "Invincible" und ihre drei Schwesterboote werden ab 2021 in Dienst gestellt.

Rot-weißer Flaggenschmuck und Marineuniformen, wohin man schaut: Großer Bahnhof bei der Kieler Werft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS). Dort wurde am Montag eines der größten in Deutschland gebauten U-Boote getauft. Die Frau des Verteidigungsministers des asiatischen Stadtstaates Singapur Ng Eng Hen, Ivy Ng, taufte das 70 Meter lange Boot auf den Namen "Invincible", übersetzt unbesiegbar. Anfang 2021 soll das Boot in Dienst gestellt werden.

Erstes von vier U-Booten

Die "Invincible" ist das erste von insgesamt vier U-Booten, die Singapur in Kiel bestellt hat. Die Boote der Klasse 218 SG haben sowohl einen  dieselelektrischen wie auch aussenluftunabhängigen Brennstoffzellen-Antrieb, der bei Tauchfahrt die Batterien des Bootes auflädt. Dadurch sind wochenlange Tauchzeiten möglich. Die vier Kieler U-Boote werden ältere Einheiten aus schwedischer Produktion ablösen. Seit einigen Jahren rüsten viele asiatische Staaten, die sich durch China bedroht fühlen, ihre Streitkräfte mit deutscher Hilfe auf.

Auftrag lastet Werft über Jahre aus

TKMS hatte sich bei der Ausschreibung um den Auftrag vor gut sechs Jahren unter anderem gegen Wettbewerber aus Schweden und Frankreich durchgesetzt. Das Auftragsvolumen wird auf gut drei Milliarden Euro geschätzt. Alle vier Boote werden in Kiel gebaut und sorgen damit für eine Auslastung der Werft über mehrere Jahre.

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