Stand: 06.09.2020 15:30 Uhr  - NDR 1 Welle Nord

Kiel soll eine neue Sporthalle bekommen

In Kiel soll es eine neue kombinierte Leichtathletik- und Beachvolleyballhalle gebaut werden. Das teilte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) bei der Finalrunde der Deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball in Timmendorfer Strand am Sonntag mit. Aktuell sprechen die Stadt Kiel, die Christian-Albrechts-Universität und die Sport-Fachverbände über die konkrete Ausrichtung der Halle. Die Landesregierung stellt für die Halle 7,5 Millionen Euro bereit.

Ein Beachvolleyball liegt im Sand. © Witters

AUDIO: Kombinierte Sporthalle für Beachvolleyball und Leichtathletik (1 Min)

Halle für Sport und Forschung

Die Halle soll das Startprojekt für das "Sportland Schleswig-Holstein" bilden. Die Landesregierung wolle damit ein starkes Signal setzen und zugleich den Olympiastützpunkt von Hamburg und Schleswig-Holstein stärken, so die Ministerin. "Am kommenden Dienstag werden wir im Kabinett die Empfehlungen des Sportland-Lenkungssauschusses erörtern und anschließend an den Landtag weiterleiten", so Sütterlin-Waack weiter. Die Halle biete demnach nicht nur für die Sportler gute Voraussetzungen, sondern solle auch für die Lehre und Forschung der Universität zur Verfügung stehen.

Sport in Schleswig-Holstein stärken

Das "Sportland Schleswig-Holstein" wurde als Zukunftsplan bereits im Koalitionsvertrag festgehalten. In der Zwischenzeit wurde eine landesweite Sportentwicklungsplanung erarbeitet. "Nachdem wir in den vergangenen Jahren die Sanierung kommunaler und vereinseigener Sportstätten sowie der Einrichtungen unseres gemeinsamen Olympiastützpunktes mit Hamburg vorangebracht haben, wollen wir jetzt an die Umsetzung unseres Zukunftsplanes für das Sportland Schleswig-Holstein gehen", erklärt die Innenministerin.

Weitere Informationen
Clemens Wickler (l.) und Julius Thole feiern ihren Sieg bei der deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft. © Witters

Beachvolleyball-DM: Thole/Wickler holen den Titel

Die Hamburger Julius Thole und Clemens Wickler sind die neuen deutschen Beachvolleyball-Meister. Im Finale am Sonntag in Timmendorfer Strand bezwangen sie Nils Ehlers und Eric Stadie. mehr

Eine leere Garderobe in einer Schule. © dpa-Bildfunk Foto: Peter Kneffel

Vereinssport: Einige starten, andere warten

Die neuen Lockerungen für den Vereinssport in SH sind am Mittwoch in Kraft getreten. Während viele Vereine problemlos starten, warten andere noch auf Hallen und Hygienefreigaben. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 06.09.2020 | 16:00 Uhr

Nachrichten aus Schleswig-Holstein

Der 9. Senat des Bundesverwaltungsgerichts kommt unter dem Vorsitzenden Richter Wolfgang Bier (M) und Ulrike Bick (l-r), stellv. Vorsitzende, Richter Martin Steinkühler, Richter Gunther Dietrich und Richter Peter Martini zum Beginn der Verhandlung über Klagen gegen den umstrittenen Fehmarnbelttunnel. © dpa-Bildfunk Foto: Jan Woitas

Milliardenprojekt Fehmarnbelttunnel: Leipzig entscheidet

Eines der größten Infrastrukturprojekte in Europa steht vor dem Bundesverwaltungsgericht auf dem juristischen Prüfstand. Die Leipziger Richter verhandeln seit Dienstag Klagen gegen den Fehmarnbelttunnel. mehr

Rotkohl wächst auf einem Feld im Kreis Dithmarschen. © dpa-Bildfunk Foto: Markus Scholz

Dithmarschen: Kohlanschnitt wie einst 1986

Wegen der Corona-Pandemie ist der traditionelle Dithmarscher Kohlanschnitt in diesem Jahr wie beim ersten Anschnitt 1986 eröffnet worden. Damals gab es allerdings keinen Livestream. mehr

Daniel Günther überreicht Carlo von Tiedemann eine Urkunde. © dpa-Bildfunk Foto: Susann Beucke

Verdienstorden für Carlo von Tiedemann

NDR Moderator Carlo von Tiedemann hat die Verdienstmedaille erhalten. Er setzt sich für Wohnungslose ein. Neben ihm wurden noch zwei andere Schleswig-Holsteiner geehrt. mehr

Fassade von Schloss Gottorf © dpa - Bildarchiv Foto: Fotoreport Stadt Schleswig

Corona: Landesmuseen fehlen 1,6 Millionen Euro

Die Landesmuseen müssen wegen der Corona-Krise ein Defizit auffangen. Das beträgt rund 1,6 Millionen Euro, weil Eintrittsgelder ausgeblieben und Mehrkosten für Hygieneaufwendungen entstanden sind. mehr

Mehr Nachrichten aus Schleswig-Holstein