Eine Krankenschwesten schiebt ein leeres Bett auf einem Krankenhausflur. © Colourbox Foto: Syda Productions

Krankenhausgesellschaft: Genug Personal auf Intensivstationen

Stand: 09.11.2020 20:43 Uhr

Die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein sieht die Kliniken im Land in der Corona-Pandemie gut aufgestellt - auch und vor allem auf den Intensivstationen.

Auf Schleswig-Holsteins Intensivstationen lagen am Montag (9.11.) laut DIVI-Intensivregister 27 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Einschätzung der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) sind diese Behandlungszahlen mit dem momentan vorhandenen Personal zu bewältigen - selbst bei einer Verdopplung der Intensivfälle. Die Lage im Land sei nicht besorgniserregend, sagte KGSH-Geschäftsführer Patrick Reimund NDR Schleswig-Holstein. Auch deswegen wollen die Kliniken im Land momentan keine ehemaligen Mitarbeiter zurückholen oder Studenten einsetzen, so wie es zum Beispiel in Berlin geplant ist.

Einige Kliniken haben zusätzliches Personal geschult

Einige Krankenhäuser haben aber zusätzliches Personal geschult. So hat das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck zahlreiche Kräfte aus anderen Abteilungen für den Einsatz in der Intensivmedizin geschult. Auch am St. Franziskus-Hospital in Flensburg wurden Kräfte für den Intensivbereich fit gemacht. Ob man die Kräfte tatsächlich benötigt, ist aber nicht klar.

Am Klinikum Nordfriesland mit Standorten in Husum, Niebüll und Wyk auf Föhr wurden keine Kräfte für den Intensivbereich geschult. Auch die Imland-Kliniken in Rendsburg und Eckernförde, das Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster und die Diako in Flensburg sehen sich personell gut gerüstet.

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NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 09.11.2020 | 17:00 Uhr

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