Stand: 15.07.2020 17:19 Uhr

Kieler Fährgesellschaft hat neues Flaggschiff

Ein Schiff liegt mit Seilen befästigt im Hafen. © NDR Foto: Neneh Sanneh
Die MS "Gaarden" wird mit Strom betrieben. Sie kommt künftig auf der Kieler Förde zum Einsatz.

Am Mittwoch haben gleich mehrere Fähren und Schlepper die neue Fördefähre MS "Gaarden" in Kiel begrüßt. Vier Millionen Euro kostete der Neubau. Laut Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) ist es die erste PlugIn-Hybridfähre an der deutschen Küste. Die "Gaarden" wird von zwei Elektromotoren angetrieben. Den Strom liefern entweder zwei Verbrennungsmotoren oder Batterien, die die Fähre an einem Landstromanschluss aufladen kann.

Elf Knoten sind möglich

Von der Bahnhofsbrücke in Kiel bis zum Fähranleger Bellevue kommen die Batterien zum Einsatz. Von dort steigt die Fähre dann um auf die beiden Antriebsmotoren mit Gas-to-Liquids-Technik. Die "Gaarden" kann elf Knoten erreichen.

Platz für 300 Passagiere

300 Passagiere und 40 Fahrräder finden auf der Fähre Platz. In den kommenden Wochen gibt es noch einige Probefahrten und Tests auf der Kieler Förde. Und auch der Innenausbau ist noch nicht ganz fertig. Die Schiffstaufe ist für den 12. August geplant. Einen Tag später geht die "Gaarden" dann auf den Fördefährlinien an den Start.

Elektrofähre für Kiel wird gerade gebaut

Die SFK hat bereits die nächste moderne Fähre in Planung. Die MS "Düsternbrook" wird eine reine Elektrofähre sein und auf der gleichen Werft in den Niederlanden gebaut wie die MS "Gaarden". Im Dezember soll sie in Betrieb genommen werden.

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NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 15.07.2020 | 17:00 Uhr

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