Plattenteller in einer Diskothek © dpa

Corona in SH: Disco-Modellprojekt geht zu Ende

Stand: 14.08.2021 17:43 Uhr

Drei Diskotheken, drei Partys und eine wissenschaftliche Begleitung - so war der Plan des Disco-Modellversuchs. In Flensburg wurde die Abschlussparty wegen zu hoher Inzidenz abgesagt. In Henstedt-Ulzburg wurde bis zum Schluss gebangt.

Am Sonnabend ist das Modell-Projekt für Diskotheken in Schleswig-Holstein zu Ende gegangen. In drei Tanztempeln durfte in den vergangenen Wochen wieder gefeiert werden - ohne Abstand, ohne Maske, dafür mit mehreren Tests, vor und nach den Partys. Jeweils drei Mal pro Club sollte Party-Vollgas gegeben werden, im Sinne der Wissenschaft, denn die hat die Events begleitet.

Laut Oldenburg voller Erfolg

Während die Disco in Oldenburg (Kreis Ostholstein) bereits die erlaubten drei Veranstaltungen hinter sich hat und von einem vollen Erfolg spricht, wollten die Clubs in Flensburg und Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) eigentlich am Wochenende ihre Abschiedspartys feiern. Doch in Flensburg hat die Stadt dem Vorhaben einen Riegel vorgeschoben. Ab einer Inzidenz von 35 darf sie das - und Flensburg lag bei über 90. In Henstedt-Ulzburg hoffte Disco-Betreiber Joey Clausen bis zum Schluss, dass seine Party steigen kann, denn die Inzidenz lag knapp über 35.

Wirtschaftsministerium: Öffnung von Discos unter Auflagen möglich

Laut Wirtschaftsministerium zeigt das Modellprojekt, dass eine Öffnung von Tanzlokalen unter bestimmten Auflagen möglich ist. Das endgültiges Ergebnis des Modellversuchs wird in den nächsten Wochen erwartet, wenn die Tests nach der letzten Party ausgewertet sind.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 13.08.2021 | 17:00 Uhr

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