Auf einem Mund-Nasen-Schutz liegen Geldscheine und ein Schild mit der Aufschrift "Bußgeld".  Foto: Christian Ohde

3G: Verstöße gegen neue Corona-Regeln werden in SH richtig teuer

Stand: 25.11.2021 11:51 Uhr

Seit Montag gelten strengere Corona-Maßnahmen in Schleswig-Holstein, und dafür hat die Landesregierung nun den Bußgeldkatalog angepasst. Es drohen hohe Strafen.

Betreiber von Weihnachtsmärkten müssen zum Beispiel bis zu 3.000 Euro zahlen, wenn sie kein Hygienekonzept erstellt haben oder dieses unvollständig ist. Ein ebenso hohes Bußgeld droht Gastwirten, wenn sie im Innenbereich Gäste bewirten, die weder geimpft noch genesen sind und nicht unter die Ausnahmen fallen. Ähnliches gilt für Betreiber von Sportangeboten im Innenbereich, etwa Fitnesscenter. Und grundsätzlich: Wer keine Maske in Bereichen trägt, in denen das vorgeschrieben ist, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen.

Saftige Strafen drohen am Arbeitsplatz und im ÖPNV

Am teuersten werden Verstöße am Arbeitsplatz: Im Infektionsschutzgesetz des Bundes wurde festgelegt, dass bis zu 25.000 Euro Bußgeld für alle drohen, die eine Arbeitsstätte betreten ohne geimpft, genesen oder getestet zu sein. Ebenfalls bis zu 25.000 Euro müssen Arbeitgeber zahlen, wenn Kontrollen nicht durchgeführt werden oder die notwendigen Dokumentationen nicht vorliegen. Auch wer ohne 3G-Nachweis den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) benutzt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen. Schnelltests dürfen maximal 24 Stunden alt sein.

Kontrollen nur stichprobenartig

Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) appellierte an alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, die geltenden Vorgaben zu beachten. Es könne zwar nicht jeder kontrolliert werden, aber für diejenigen, die bei Regelverstößen erwischt werden, werde es teuer.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 25.11.2021 | 12:00 Uhr

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