Stand: 10.02.2020 14:54 Uhr

Osnabrück: VW will Standort besser auslasten

Jörg Müller schaut in die Kamera. © Volkswagen AG
Jörg Müller, VW-Chef am Standort Osnabrück, will mehr Autos in Westniedersachsen bauen.

Bei Volkswagen in Osnabrück geht noch was - das sagt Standort-Leiter Jörg Müller. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, referierte der Geschäftsführer auf einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer in der Stadt, dass er die Stärken seines Standorts - selbstentwickelte Kleinserien - zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell machen wolle. Die Produktionskapazitäten seien noch nicht ausgelastet.

Müller: Flexibilität in Osnabrück ist Alleinstellungsmerkmal

Derzeit werden in Osnabrück, dem früheren Karmann-Werk, der T-Roc-Cabrio, der Porsche Cayman und der Elektrobus Moia-6 gebaut. Zudem wird dort ein Bus für die Elektroautofamilie ID entwickelt. Müller sagte, der Vorteil an dem Standort sei die Flexibilität. "Wir haben am Standort eine technische Entwicklung, Werkzeugbau und Fahrzeugbau unter einem Dach. Diese Kompetenzen ermöglichen es uns, ganze Fahrzeuge zu entwickeln und zu produzieren", sagte Müller. Das sei ein alleinstellungsmerkmal. VW ist in Osnabrück laut IHK mit rund 2.400 Angestellten fünftgrößter Arbeitgeber und ein wichtiger Ausbildungsbetrieb.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 10.02.2020 | 17:00 Uhr

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