Schlachtabfälle liegen nach einem Lkw-Unfall auf der Autobahn. © Nord-West-Media TV

Nach Lkw-Unfall mit Schlachtabfällen: A33 wieder frei

Stand: 05.02.2021 07:38 Uhr

Auf der A33 ist am Donnerstag ein mit 20 Tonnen Schlachtabfällen beladener Lkw-Anhänger umgekippt. Die Fahrbahn Richtung Norden konnte erst am Freitagmorgen wieder freigegeben werden.

Seit 6 Uhr können Fahrzeuge die Stelle wieder passieren. Wie NDR 1 Niedersachsen unter Berufung auf die Leitstelle berichtet, bleibt die Autobahn vorerst aber halbseitig gesperrt, da die Straße noch nicht ganz sauber ist.

Anhänger mit Schlachtabfällen kippt um

Der Lkw war im Bereich einer Baustelle zwischen Hilter und Borgloh/Kloster Oesede gegen Betonbegrenzungen geraten, wie ein Sprecher der Polizei im Gespräch mit NDR.de sagte. In der Folge riss der Tank der Zugmaschine auf und rund 800 Liter Diesel flossen auf die Fahrbahn. Durch den Aufprall löste sich zudem der Anhänger von der Zugmaschine, woraufhin dieser umkippte und die Schlachtabfälle auf die Autobahn fielen.

Bergung und Reinigung auch während der Nacht

Der 27 Jahre alte Lkw-Fahrer blieb nach Angaben des Polizeisprechers unverletzt. Weitere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Der genaue Unfallhergang wird noch ermittelt. Es entstand ein Schaden von rund 150.000 Euro. Wegen der aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb die A33 in Richtung Norden die ganze Nacht voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

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Eine Schlange von Autos fährt an der Baustelle in Petersdorf vorbei. © NDR Foto: NDR

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 05.02.2021 | 06:30 Uhr

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