Stand: 27.04.2023 19:53 Uhr

Erstochene Lehrerin: 17-Jähriger tot in U-Haft gefunden

Tür eines Polizeiautos © Colourbox
Zum Motiv hatte sich der Tatverdächtige bis zuletzt gegenüber den Ermittlern nicht geäußert. (Themenbild)

Der 17-Jährige, der in Ibbenbüren eine Lehrerin getötet haben soll, ist am Mittwoch in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Herford tot aufgefunden worden. Wie die Staatsanwaltschaft Bielefeld mitteilte, sei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden. Am Freitag soll eine Obduktion stattfinden. Nach Angaben der JVA deutet die Situation in dem Einzelhaftraum auf einen Suizid hin. Die 55-jährige Lehrerin wurde am 10. Januar in einem Klassenraum eines Berufskollegs in Ibbenbüren (Landkreis Steinfurt) an der Landesgrenze zu Niedersachsen erstochen. Der mutmaßliche Täter war einer ihrer Schüler. Nach der Tat rief er selbst den Notruf und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Weitere Informationen
Eine Frau steht neben einem kahlen Baum © dpa Foto: Julian Stratenschulte

Depressionen? Hier gibt es Hilfe und Beratung

Depression ist eine weit verbreitete Krankheit. Wo gibt es Hilfe? Ein Überblick. (5.10.2023) mehr

Jederzeit zum Nachhören
Das historische Rathaus von Osnabrück. © Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit Foto: Dr. Sven Jürgensen
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Osnabrück

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15:00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 27.04.2023 | 06:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Blick auf den Eingang des Landgerichts Osnabrück. © picture alliance/dpa Foto: Focke Strangmann

Betrug mit Stützstrümpfen: Kassen um 180.000 Euro geprellt

Der 27-jährige Beschuldigte steht wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Urkundenfälschung in Osnabrück vor Gericht. mehr

Aktuelle Videos aus Niedersachsen