Stand: 02.10.2017 15:19 Uhr

Jäger erschießt Pferd statt Wildschwein

Wie der Jäger das Pferd mit einem Wildschwein verwechseln konnte, ist bislang unklar. (Themenbild)

Von seinem Hochsitz aus hat ein Jäger am Sonntagabend ein Islandpferd in Walsrode im Heidekreis erschossen. Nach Angaben des 65-Jährigen hatte er das Tier für ein Wildschwein gehalten. Das teilte die Polizei am Montag mit. Das Pferd stand auf einer Weide. Die Wildpflanzen und das Gras waren hier etwa 120 Zentimeter hoch gewachsen. Der Mann informierte die Polizei und führte die Beamten zu dem toten braunen Pferd. Auch der Besitzer, der Weidepächter und ein Tierarzt waren dabei.

Gültiger Jagdschein

Der Mann besitzt laut Polizei einen gültigen Jagdschein. Wie es allerdings zu der Verwechslung kam, ist bislang unklar. Könne ein Jäger nicht genau erkennen, auf was er seine Waffe richte, dürfe er eigentlich nicht schießen, so ein Polizeisprecher. Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Außerdem wird der Heidekreis als Waffenbehörde die Jagderlaubnis des Mannes überprüfen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 02.10.2017 | 14:30 Uhr

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