Auf dem Bildschirm eines Smartphones ist der Text "Omicron COVID-19-variant" zu lesen. (Symbolfoto) © dpa-Bildfunk

Erster Omikron-Fall in Niedersachsen ohne Reisebezug

Stand: 10.12.2021 13:22 Uhr

Die Corona-Variante Omikron breitet sich in Niedersachsen offenbar aus. Nun wurde sie auch im Landkreis Rotenburg nachgewiesen. Neu in diesem Fall: Der infizierte Mann war zuvor nicht im Ausland.

Anders als bei vorherigen Fällen in anderen Regionen in Niedersachsen habe die infizierte Person sich definitiv nicht auf einer Auslandsreise angesteckt, sagte eine Kreissprecherin. Sie sei nachweislich nicht gereist. Wo sie sich angesteckt hat, sei deshalb unklar.

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Variante bei Stichprobe entdeckt

Entdeckt wurde der Fall offenbar eher zufällig. Die Omikron-Variante sei bei einer stichprobenartigen Kontrolle von Corona-Infizierten im Landkreis Rotenburg festgestellt worden, so die Sprecherin. Für den infizierten Mann würden nun die üblichen Corona-Maßnahmen gelten. Er müsse sich - wie jeder andere Infizierte - in Quarantäne begeben. Nähere Einzelheiten zu dem Fall will der Landkreis nicht bekannt geben, um die Person zu schützen.

Bestätigte Fälle in Wolfenbüttel und Hannover

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante wurde in Niedersachsen erstmals bei zwei Personen aus dem Landkreis Wolfenbüttel nachgewiesen. Bei beiden handelt es sich um Reiserückkehrende aus Südafrika. Anfang dieser Woche wurde ein weiterer Verdachtsfall in der Region Hannover gemeldet, den das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) am Freitag bestätigt hat.

Verdachtsfälle im Landkreis Celle

Zudem gibt es zwei Verdachtsfälle im Landkreis Celle. Hier stehen aber die Untersuchungsergebnisse noch aus. Das Vorliegen der Omikron-Variante sei aber auch in diesen Fällen sehr wahrscheinlich, so ein Sprecher des NLGA.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 10.12.2021 | 13:30 Uhr

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