Stand: 13.11.2018 15:07 Uhr

Lichtinstallationen bei "Hannover leuchtet"

Die acht "Lichtpunkte" beim Festival "Hannover leuchtet" sind

Landesfunkhaus des NDR

Das NDR Landesfunkhaus Niedersachsen beteiligt sich an der ersten Ausgabe des Lichtkunst-Festivals "Hannover leuchtet" vom 14. bis zum 18. November. Auf der Fassade des Großen Sendesaals erstrahlt die Projektion mit dem Titel "KALEIDOSKOPABSTRACT" von Detlef Hartung und Georg Trenz. Die Installation will an die Anfänge der Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts und ihren Einfluss auf die Nachkriegsarchitektur erinnern.

Probsteikirche Basilika St. Clemens

Die Installation "Das Tor zur Stadt" von Harald Tragweindl erzählt eine Geschichte über die Stadt, wie der Veranstalter erklärt: "Vor 300 Jahren entschied man sich, die Kirche in Richtung Hannover zu öffnen und nicht wie üblich Richtung Osten. Wir freuen uns über diese Entscheidung und nehmen diese Geschichte als Story für die Lichtinstallation." Der Künstler, der aus Wien stammt, verwandelt das Portal der Basilika St. Clemens mithilfe von Großbildprojektionen in ein Stillleben.

Marktkirche

"Das leuchtende Puzzle" heißt eine Installation, die von den Menschen in Hannover selbst kreiert wird. Zwischen der Marktkirche und dem Alten Rathaus können in zwei Containern kleine Kärtchen bemalt werden - unter Schwarzlicht mit fluoreszierenden Farben. Hunderte wurden vor dem Beginn des Lichtfestivals bemalt, aber auch währenddessen gibt es noch Gelegenheit dazu. Es entsteht ein einzigartiges "leuchtendes Puzzle".

Kröpcke-Uhr

"Das Lichtschwein" an der Kröpcke-Uhr ist eine interaktive Installation von Frank Betz. Werden Münzen eingeworfen, passiert etwas in der Uhr und auf dem Schwein - wechselnde Reaktionen auf die Münzen sollen für Überraschungseffekte sorgen. Mit dem Erlös werden den Veranstaltern zufolge Hilfsprojekte unterstützt.

Opernhaus

"Bolshoi-Theater meets Staatsoper Hannover": Das Künstler-Team Resorb hat eine Installation entworfen, die über acht Großbildprojektoren auf das Gebäude der Staatsoper projiziert wird. Das Thema des Kunstwerks ist die Digitalisierung, und zwar "mit dem Bezug zu Gottfried Wilhelm Leibniz, der schon früh das binäre Zahlensystem für seine Erfindungen nutzte", wie die Festival-Organisatoren erklären.

Aegidienkirche

"We are all one Family - in einer bunten Welt" nennt sich ein Mahnmal an der Aegidienkirche, das die Verbundenheit mit der japanischen Stadt Hiroshima ausdrücken soll. "Nicht nur die Friedensglocke weist während des Lichtkunstfestivals darauf hin", heißt es vom Veranstalter. Bei der Installation von Marc Theis kommen Großbildprojektionen zum Einsatz.

Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

Die Geschichte der Fassade des Landesmuseums, in der Fossilien verarbeitet sind, dient als Grundlage für das "Lichterlebnis Unterwasserwelt" von Fabian Döring. Eine rund siebenminütige Show mit Ton, Licht und Bewegung. Alle 15 Minuten startet die Installation, die das Landesmuseum in Licht und scheinbar in Wasser taucht.

HDI Arena

Das Stadion ist "Ein Teil von Hannover", und so heißt auch die Installation von Harald Tragweindl. Die HDI Arena, früher das Niedersachsenstadion, gehört seit 1954 zur Stadt. "Diese Arena ist nicht nur das Zuhause von Hannover 96, sondern auch kulturelle Begegnungsstätte", so der Festival-Veranstalter. "2006 war die Welt zur Fußball-WM zu Gast, 2018 ist es 'Hannover leuchtet'".

Weitere Informationen

"Hannover leuchtet" in dunkler Nacht

Draußen wird es allzu früh dunkel, doch Hannover hat für mehrere Tage in bunten Farben gestrahlt: Das Lichtkunst-Festival "Hannover leuchtet" hat erstmals die Landeshauptstadt erhellt. mehr

Touren bei "Hannover leuchtet"

Die meisten geführten Touren beim Lichtkunst-Festival "Hannover leuchtet" sind ausgebucht. Noch verfügbar sind Touren mit Segways. Hier finden Sie Informationen zur Anmeldung. mehr

Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 14.11.2018 | 19:30 Uhr

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