Stand: 13.01.2022 07:28 Uhr

Salzgitter AG kündigt mittelfristig Ende der Hochöfen an

Mitarbeiter der Salzgitter AG in Schutzkleidung. © Picture Alliance / dpa
Für den Umbau der Stahlproduktion rechnet die Salzgitter AG mit Investitionen von drei bis vier Milliarden Euro. (Themenbild)

Der Stahlkonzern Salzgitter AG will Mitte der 2030er-Jahre keinen Hochofen mehr betreiben. Die Stahlproduktion solle bis dahin komplett auf ein neues klimaschonendes Verfahren umgestellt sein, sagte Vorstands-Chef Gunnar Groebler der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Für den Umbau der Stahlproduktion rechnet die Salzgitter AG mit Investitionen von drei bis vier Milliarden Euro. Das Unternehmen erwartet dabei Hilfe von der Politik. Derzeit stößt das Werk in Salzgitter jedes Jahr gut acht Millionen Tonnen Kohlendioxid aus.

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