Stand: 12.08.2018 09:12 Uhr

Millionenschaden bei Großbrand in Knesebeck

In einer Metallveredelungsfirma in der Nähe von Wittingen (Landkreis Gifhorn) ist am Sonnabendmittag ein Feuer ausgebrochen. Knapp 300 Feuerwehrleute waren nach Behördenangaben in Knesebeck im Einsatz. Aus Sorge vor möglicherweise giftigen Dämpfen bat die Feuerwehr Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht ins Freie zu gehen. Inzwischen konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Entwarnung geben. Luftmessungen hätten ergeben, dass die Dämpfe nicht toxisch waren und keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Millionenschaden - Betrieb nur noch sehr eingeschränkt möglich

In der Produktionshalle fanden offenbar gerade Wartungsarbeiten statt, verletzt wurde durch das Feuer aber niemand. Zunächst hatten sich Feuerwehrleute von einem Hubschrauber aus ein Bild von der Lage gemacht, die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Laut Firmeninhaber ist bei dem Feuer ein Millionenschaden entstanden. Der Betrieb sei nach dem Brand nur noch sehr eingeschränkt möglich. Die Produktion werde vorübergehend an anderen Standorten fortgeführt. Wie es zu dem Feuer kam, ist noch unklar.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 11.08.2018 | 17:00 Uhr

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