Stand: 06.03.2021 12:11 Uhr

Landkreise wappnen sich gegen Eichenprozessionsspinner

Ein Mitarbeiter einer Schädlingsbekämpfungsfirma saugt Eichenprozessionsspinner vom Stamm einer Eiche ab. © dpa-Bildfunk Foto: Friso Gentsch
Eine Möglichkeit ist es, die Raupen von den Bäumen abzusaugen.

Angesichts der steigenden Zahl von Eichenprozessionsspinnern bereiten sich betroffene Kommunen in Niedersachsen auf die Bekämpfung vor. Der Landkreis Gifhorn plant, insgesamt 6.300 Bäume vom Boden aus zu besprühen oder mechanisch abzusaugen. Für Flächen oder Alleen ist auch in diesem Jahr eine chemische Bekämpfung aus der Luft mit Hubschraubern vorgesehen. Im seit Jahren betroffenen Nordhorn (Grafschaft Bentheim) will sich die Stadt weiter auf das Absaugen der giftigen Raupen und Nester konzentrieren. Zudem soll die Ansiedlung natürlicher Fressfeinde gefördert werden, teilte ein Stadtsprecher mit. Dazu werden Pflanzen ausgesät, die Feinde des Eichenprozessionsspinners anlocken sollen. Der Landkreis Lüneburg will zunächst abwarten, ob es wieder zu einem Befall kommt. Es werde nicht prophylaktisch gehandelt, sondern erst bei einem Auftreten adäquat reagiert, so ein Landkreissprecher.

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Mehrere Eichenprozessionsspinner sitzen oberhalb und unterhalb eines Astes. © imago/blickwinkel

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