Stand: 18.04.2018 19:30 Uhr

Bald tickt die Braunschweiger Atomuhr noch genauer

Es ist keine ganz einfache Materie, über die Forscher der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig nun neue Erkenntnisse veröffentlicht haben. In der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift "Nature" berichten sie, dass es bald möglich sein könnte, eine noch exaktere Atomuhr zu produzieren. Die Physiker haben den Atomkern Thorium-229 mit ultraviolettem Licht bestrahlt und dabei die Eigenschaften der im Inneren des Kerns befindlichen Protonen und Neutronen gemessen. Wenn es gelänge, den Atomkern anzuregen, schreiben sie, sei der Weg frei für eine deutlich präziser tickende Atomuhr.

Ein Wissenschaftler an seinem Forschungsgegenstand

Atomuhr könnte noch genauer werden

Hallo Niedersachsen -

Dank der Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig könnten die Atomuhren in der Zeitmessung noch um ein Vielfaches genauer werden.

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Atomuhren bislang schon sehr genau

Heutige Atomuhren ticken mithilfe der Elektronen, die um den Kern herum schweben und so deutlich mehr äußeren Einflüssen und Störungen ausgesetzt sind. Nicht nur die Braunschweiger Forscher wollen das optimieren: Mehr als zehn Forschergruppen weltweit arbeiten nach Angaben der PTB derzeit an Projekten zum Bau einer Thorium-229-Kernuhr. Wirklich ungenau kann man die bisherigen, mit Caesiumatomen betriebenen Uhren dabei eigentlich nicht nennen: Man müsse bislang den Forschern zufolge mit einer Abweichung von etwa 13 milliardstel Sekunden im Vergleich zur "tatsächlichen" Zeit rechnen - pro Jahr.

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Hallo Niedersachsen | 18.04.2018 | 19:30 Uhr

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