Stand: 23.11.2021 13:45 Uhr

BGE sucht nach Fledermäusen rund um das Atommüllager Asse

Mausohr-Fledermäuse hängen nebeneinander an einer Decke. © NABU Foto: Karl Heinz Bickmeier
Die Asse-Betreiber wollen rund um das marode Atommüllager nach Fledermäusen suchen. (Themenbild)

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) macht eine Bestandsaufnahme der Natur rund um das marode Atommülllager Asse (Landkreis Wolfenbüttel). Dabei sollen auch Pflanzen- und Tierarten erfasst werden. Man erhoffe sich unter anderem Erkenntisse darüber, welche Fledermausarten es in der Umgebung gibt und wo sie ihre Schlaf- und Futterplätze haben, so die BGE. Das alles solle helfen, für die Rückholung des Atommülls geplante Eingriffe zu vermeiden oder abzumildern. Demnach ist die BGE als Betreibergesellschaft der Asse verpflichtet, möglichen Auswirkungen auf die Umwelt offen zu legen - ein Teil des Genehmigungsverfahrens. Insbesondere mit dem Bau des Rückholbergwerks, eines neuen Schachts und anderen Anlagen werde erheblich in die Natur und Landschaft eingegriffen. In das frühere Salzbergwerk Asse II wurden zwischen 1967 und 1978 rund 126.000 Fässer mit radioaktiven und chemischen Abfällen eingelagert. Weil die Grube instabil ist und voll Wasser zu laufen droht, sollen die Behälter ab dem Jahr 2033 an die Oberfläche geholt werden.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 23.11.2021 | 13:30 Uhr

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