Stand: 25.01.2021 20:27 Uhr

Corona-Regeln: Das gilt jetzt in Niedersachsen

Ein Vater sitzt mit seinem Sohn am Tisch und arbeitet währenddessen am Laptop.  Foto: Westend61
Wenn irgendwie möglich, sollen die Menschen zu Hause arbeiten. (Themenbild)

Das öffentliche Leben in Niedersachsen ist auch weiterhin stark eingeschränkt. Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis einschließlich 14. Februar geeinigt, um die dramatische Ausbreitung des Coronavirus in den Griff zu bekommen und um einer Ausbreitung der britischen oder anderen Corona-Mutationen vorzubeugen. Teilweise wurden die Maßnahmen im Vergleich zur vorhergehenden Lockdown-Phase noch einmal verschärft. Das Land Niedersachsen hat dazu eine neue Corona-Verordnung erlassen. Sie ist am Montag in Kraft getreten.

Wie viele Personen dürfen sich treffen?

Bis zum 14. Februar sind private Zusammenkünfte weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Für die Kleinsten erlaubt das Land aber eine Ausnahme: Kinder bis einschließlich drei Jahren dürfen dabei sein, wenn sich eine Betreuungsperson - also etwa Mutter oder Vater - mit jemandem aus einem anderen Haushalt trifft. Wer wen besucht - ob eine Familie als Hausstand eine Person oder eine Person eine Familie - ist egal. Für Kinder von geschiedenen Eltern und Patchwork-Familien sowie Menschen mit Behinderungen, die eine Begleitperson benötigen, sind Ausnahmen vorgesehen. Für Beerdigungen soll die verschärfte Kontaktregelung nicht greifen.

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