Stand: 23.04.2019 15:48 Uhr

Zu viele Abbrecher: Lehramtsstudium wird geändert

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Laut einer Studie schloss nur etwa ein Viertel der Regionalschullehrer das Studium auch ab. (Archivbild)

Mit gravierenden Änderungen im Lehramtsstudium an den Universitäten in Rostock und Greifswald soll die bislang hohe Abbrecherquote gesenkt werden. Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) stellte entsprechende Pläne am Dienstag in Schwerin vor.

Fachwissen soll mehr Bezug zum Unterricht haben

Demnach sollen Studienanfänger künftig eine individuellere Betreuung erhalten, um sich frühzeitig über die Eignung für den Lehrerberuf klar werden zu können. Zudem soll das Fachwissen insbesondere in den naturwissenschaftlichen Bereichen einen stärkeren Bezug zum Unterricht haben. Studenten hatten häufig beklagt, dass die wissenschaftlichen Ansprüche zu hoch geschraubt seien. Durch eine bessere Koordinierung der zeitlichen Abläufe soll außerdem die Prüfungslast für die Studenten verringert werden.

Direktorin des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung: Prof. Carolin Retzlaff-Fürst.

Hohe Abbrecherquote: Neue Pläne für Lehrerstudium

Nordmagazin -

Zu viele junge Leute brechen das Lehramtsstudium ab oder scheitern am Abschluss. An den Universitäten Rostock und Greifswald wird nun mit einem Maßnahmenpaket gegengesteuert.

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Studie: Hohe Abbrecherquote unter Lehramtsstudenten

Mit dem Maßnahmenpaket reagiert die Landesregierung auf vielfach ausbleibende Studienerfolge von Lehramtsstudenten in Mecklenburg-Vorpommern. Einer im Vorjahr veröffentlichten Studie zufolge schloss nur etwa ein Viertel der Regionalschullehrer das Studium auch ab. Pro Studienjahr nehmen im Nordosten etwa 1.000 junge Leute ein Lehramtsstudium auf. Doch der Großteil kam nicht bis zum Abschluss, die Abbrecherquote liegt seit Jahren weit über dem Bundesdurchschnitt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 23.04.2019 | 17:10 Uhr

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