Rostock: In der Forschungshalle der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität steht ein Mobiles Biologisches Labor (r), das aus München kam, neben anderen Test- und Laborgeräten. © Bernd Wüstneck/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Bernd Wüstneck/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Uni Rostock: Auswirkungen von Schiffs- und Flugzeug-Emissionen werden untersucht

Stand: 05.12.2022 15:48 Uhr

Forscher der Universität Rostock haben eine mehrjährige Messkampagne gestartet. Dabei werden Auswirkungen von Abgasen aus Schiffsmotoren und Flugzeugtriebwerken auf die menschliche Gesundheit untersucht.

Insbesondere geht es um die Frage, wie sich die im Abgas enthaltenen Schadstoffe auf die Gesundheit auswirken können. Dafür erzeugen die Wissenschaftler die Abgase an Versuchsmotoren und leiten diese auf menschliche Lungenzellen, die zuvor Patienten entnommen und dann vermehrt worden waren. Für die Versuche eine kerosinbetriebene Brennkammer eines Jet-Triebwerkes und ein Schiffsmotorenprüfstand genutzt.

Maschinenbau und Chemie-Fakultät arbeiten zusammen

Das Besondere ist, dass die Fakultät für Maschinenbau und die Fakultät für Chemie einen gemeinsamen Versuchsaufbau betreiben. So können die Maschinenbauer ihre Motoren so betreiben, dass genau die Abgase produziert werden, die die Chemiker untersuchen wollen.

"Gealterte Emissionen" im Fokus

Für die Forscher von besonderem Interesse sind die "gealterten Emissionen". Dabei werden die Abgase künstlich so verändert, wie es sonst über Jahre hinweg zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung in der Natur passiert.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern | 05.12.2022 | 17:00 Uhr

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