Stand: 16.02.2020 16:37 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Haftbefehl nach Messerangriff auf Rügen

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Das schwer verletzte Opfer wurde per Hubschrauber nach Greifswald gebracht. (Themenbild)

Nach einem Messerangriff in Bergen auf Rügen sitzt der mutmaßliche Täter wegen in Untersuchungshaft. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Der 33 Jahre alte Mann wird beschuldigt, am Sonnabend einen 53-Jährigen vor einem Supermarkt niedergestochen zu haben. Das Opfer schwebt nach Auskunft der behandelnden Ärzte in Lebensgefahr.

Angreifer fängt Streit an und zieht Messer

Der 53-Jährige hatte laut Polizei in einem Discounter im Stadtteil Rotensee eingekauft. Als er wieder auf dem Weg nach Hause war, ging der 33-Jähriger auf ihn zu und fing zunächst ein Wortgefecht an. Dann zog er ein Messer und stach mehrfach zu. Anschließend floh der Angreifer. Das schwerverletzte Opfer konnte sich noch zurück in den nahen Discounter schleppen, bevor er zusammenbrach. Opfer und Täter sind beide Deutsche und kannten sich. Das Motiv für die Tat sei jedoch noch völlig offen, so ein Polizeisprecher. Der 33-jährige Tatverdächtige konnte wenig später festgenommen werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 16.02.2020 | 16:00 Uhr

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