Ein Auto fährt über Kopfsteinpflaster vom Grenzübergang Ahlbeck zur polnischen Stadt Swinemünde. © dpa Foto: Stefan Sauer

Grenze zu Polen: Nachfrage in Corona-Schnelltestzentren steigt

Stand: 22.03.2021 15:34 Uhr

Seit gut einer Woche sind die Corona-Schnelltestzentren an der deutsch-polnischen Grenze in Ahlbeck und Linken (Landkreis Vorpommern-Greifswald) nun schon in Betrieb. Mecklenburg-Vorpommern sieht sich gut vorbereitet für die jetzt nötigen Tests für Einreisende aus dem Hochinzidenzgebiet Polen.

Die erste Woche lief eher verhalten an. In Ahlbeck wurden 150 und in Linken 400 Abstriche genommen. Dabei gab es nur acht positive Ergebnisse, die direkt an die Gesundheitsämter übermittelt wurden. Durch die Hochstufung Polens zum Hochinzidenzgebiet dürfte nun aber sehr viel mehr Arbeit auf die Testzentren zukommen.

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Denn Pendler brauchen seit Sonntag alle zwei Tage einen negativen Test statt wie zuvor alle vier Tage. Auch Lkw-Fahrer müssen sich jetzt testen lassen. Allein für den heutigen Montag (22. März) wurden insgesamt mehr als 330 Termine gebucht. Für Warteschlangen wie am Morgen in Brandenburg habe das aber nicht gesorgt, sagte Thomas Meyer, der Leiter der Geschäftsstelle für die Metropolregion Stettin. Die Betreiberfirma der Testzentren will jetzt die Öffnungszeiten ausweiten und mehr Personal organisieren.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 22.03.2021 | 15:00 Uhr

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