Eine Kanüle wird in einem Labor aufgezogen. © NDR

Greifswalder Forscher mit neuen Erkenntnissen zu Thrombosen nach Impfung

Stand: 09.09.2021 08:03 Uhr

Zu neuen Erkenntnissen über seltene Hirnvenenthrombosen nach einer AstraZeneca-Impfung sind Greifswalder Forscher gekommen. Sie konnten einen sicheren Rückgang der Antikörper innerhalb von drei Monaten belegen.

Die Antikörper können diese Thrombosen auslösen. Das heißt, die Menschen, die nach der ersten Impfung mit AstraZeneca eine dieser seltenen Hirnvenen-Thrombosen bekommen haben, können ein zweites Mal geimpft werden und so vor Covid19 geschützt werden. Der Abstand zur Zweitimpfung sollte nur eben ausreichend lang sein, damit die Antikörper dann auch weg sind.

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Ergebnis mit weltweiter Bedeutung

Die Forscherinnen und Forscher haben in ihrer Studie belegt, dass Betroffene auch nicht langfristig gefährdet sind, solche Thrombosen zu bekommen. Denn die Antikörper würden die Blutgerinnung, die eben zu diesen Verstopfungen der Hirnvene führen, nur für eine kurze Zeit nach der Impfung aktivieren. Diese Erkenntnis ist weltweit von Bedeutung, denn in einigen Ländern stehen ausschließlich sogenannte Adenovirus-basierte Impfstoffe wie die von AstraZeneca und Johnsen&Johnsen zur Verfügung.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 08.09.2021 | 19:00 Uhr

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