Ein Funkmast steht mitten in der Natur. © JoaquimxFerreira

EU genehmigt Landes-Gesellschaft für Mobilfunkmast-Errichtung

Stand: 01.06.2021 16:20 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern kann den Aufbau und Betrieb von landeseigenen Mobilfunkmasten mit 58 Millionen Euro fördern. Die EU-Kommission hat dafür jetzt grünes Licht gegeben.

Das Land will nun mit einer eigens dafür gegründeten landeseigenen Gesellschaft aktiv werden und dort für Mobilfunkempfang sorgen, wo private Anbieter nicht investieren wollen, weil es ihnen nicht lukrativ erscheint. Damit sollen bestehende Funklöcher geschlossen werden. Vorgesehen ist 4G- oder 5G-Technologie. Das Land will die fehlende Funkmasten errichten und dann an Mobilfunkanbieter vermieten. Die Gesellschaft dafür ist bereits im vergangenen August gegründet worden. Energieminister Christian Pegel (SPD) sagte, er gehe davon aus, dass die ersten landeseigenen Masten in weniger als zwei Jahren stehen werden.

Pegel: 2023 stehen die ersten landeseigenen Funkmasten

Zunächst sollen Mobilfunkunternehmen befragt werden, ob sie innerhalb der nächsten drei Jahre auf einem der Standorte, die das Land für den Bau eigener Masten vorgesehen hat, selbst und ohne öffentliche Unterstützung Mobilfunkmasten errichten wollen. Wo ein Unternehmen dies plane, sei der Bau eines Mastes durch das Land ausgeschlossen. Einen Monat nach Beginn der Markterkundung soll klar sein, wo neue Funkmasten mit Landesmitteln errichtet werden können. Sofort danach sollen die Vorbereitungen für die Errichtung beginnen. Pegel sagte, er gehe davon aus, dass die ersten landeseigenen Masten in weniger als zwei Jahren stehen werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 01.06.2021 | 17:00 Uhr

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