Das Kreuzfahrtschiff "Aidadiva" © Aida-Cruises

Corona: AIDA Cruises wirbt um Ausnahme-Regeln

Stand: 09.10.2020 06:10 Uhr

Die Reederei AIDA Cruises hat sich hilfesuchend an die Bundesregierung gewandt. In einem Brief wirbt sie um Ausnahmen von den Corona-Regeln.

In dem Schreiben an Außenminister Heiko Maas (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bittet der Vorstandsvorsitzende von Costa und der Rostocker Reederei AIDA Cruises, Michael Thamm, um politische Unterstützung. So fordert Thamm, dass Kreuzfahrten auf Schiffen mit zertifizierten Hygienekonzepten in abgesicherte Länder von einer Reisewarnung ausgenommen werden. Konkret gehe es um Griechenland, Italien und die Kanaren. Ebenso bittet der Unternehmenschef die Bundesregierung um Unterstützung bei Verhandlungen mit Spanien über eine baldige Wiederaufnahme des Kreuzfahrttourismus.

80 Prozent in Kurzarbeit

Thamm verweist in dem Brief, der NDR 1 Radio MV vorliegt, darauf, dass seine Branche um ihre Existenz kämpfe und beziffert die aktuellen Verluste seit März auf etwa 1,5 Milliarden Euro. Derzeit seien 80 Prozent der Costa- und AIDA-Mitarbeiter in Kurzarbeit. Das Unternehmen könne nur erhalten werden, wenn die Kreuzfahrten wieder starten, erklärte Thamm in dem Schreiben. Da AIDA Cruises über die Aufnahme unter den Rettungschirm des Bundes verhandelt, wollte das Bundeswirtschaftsministerium die Anfrage zum Eingang des Briefes weder bestätigen noch dementieren.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 09.10.2020 | 06:00 Uhr

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