Redezeit

Wie viel muss Kultur aushalten?

Donnerstag, 10. September 2020, 21:05 bis 22:00 Uhr

Die Wörter Cancel Culture in Form von kleinen Holzwürfeln auf schwarzem Hintergrund © imago images Foto: U. J. Alexander
Ist es richtig, Kultur-Veranstaltungen abzusagen, wenn Proteste laut werden? Der Streit um diskriminierende Aussagen und den Boykott von Künstlern.

Der Begriff „Cancel Culture“ kommt aus den USA. Kulturereignisse werden zum Politikum, weil die Protagonisten beschuldigt werden, sich diskriminierend oder rassistisch geäußert zu haben. Der Streit um den Hamburger Auftritt der Kabrettistin Lisa Eckardt auf einem Literaturfestival lieferte jüngst ein Beispiel. Nach Protesten haben die Veranstalter sie ausgeladen und sie später wieder eingeladen.

Haben sich die Grenzen des Sagbaren verschoben? Ist es gut, wenn eine Öffentlichkeit auf als diskriminierend, antisemitisch oder rassistisch empfundene Äußerungen allergisch reagiert? Oder besteht die Gefahr, dass die Dialogkultur verkommt und Intoleranz die Wahrnehmung bestimmt?

Redezeit-Moderator Andreas Kuhnt begrüßte als Gäste:

Stefan Krücken
Publizist und Verlagsleiter des Verlages Ankerherz

Dr. Corinna Lüthje
Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin an der Uni Rostock

Kathleen Rahn
Direktorin des Kunstvereins Hannover

 

 

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