Redezeit - Themenabend

Smartphones und Kleidung aus der "Dritten Welt"

Donnerstag, 16. Juli 2020, 20:30 bis 22:00 Uhr, NDR Info

Zu sehen ist ein rotes Schaufenster, in dem "sale" und "reduziert" und "%" steht. © picture alliance / Oliver Berg Foto: Oliver Berg
Niedrigstlöhne in Asien und Afrika machen es möglich, dass hierzulande Waren zu Spottpreisen auf den Markt kommen

Arbeitsminister Heil und Entwicklungshilfeminister Müller wollen gemeinsam ein sogenanntes Lieferkettengesetz durchsetzen. Es soll Firmen, die Waren aus aller Welt importieren, mit dafür verantwortlich machen, unter welchen Bedingungen die Produkte in den Herkunftsländern entstehen. Immer wieder sorgen Missstände etwa in der Textilindustrie oder die Vernichtung von Umwelt beim Bergbau für Schlagzeilen.

Menschenrechtsorganisation fordern schon lange entsprechende Gesetze, die die Industrieländer in die Pflicht nehmen. Wie genau könnte ein solches Gesetz aussehen? Welche Standards sollte es in den Erzeugerländer setzen. Wer kann diese regeln oder kontrollieren? Was würde so ein Gesetz für die deutsche Wirtschaft bedeuten? Können kleinere Firmen die Anforderungen überhaupt erfüllen? Wie würden sich die Märkte verändern? Müssten sich die Verbraucher auf steigende Preise einstellen?

NDR Info Moderatorin Verena Gonsch begrüßte als Gäste:

Christoph Meinecke
stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN)

Maren Leifker
Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte bei "Brot für die Welt"

Julia Thimm
zuständig für Menschenrechte im Team Unternehmensverantwortung bei Tchibo

Georg Schwarte
Höfunkkorrespondent im ARD Hauptstadtstudio

 

 

 

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