Redezeit - Themenabend

Gegen das Vergessen und Verdrängen

Donnerstag, 07. Mai 2020, 20:50 bis 22:00 Uhr, NDR Info

Das Holocaust-Denkmal in Berlin © picture alliance/Christoph Soender/dpa Foto: Christoph Soeder
Was bleibt 75 Jahre nach Kriegsende?

Die Verbrechen der NS-Zeit waren ein Zivilisationsbruch. Systematisch hat der deutsche Staatsapparat Juden, Intellektuelle, Sinti und Roma, Homosexuelle oder Behinderte verfolgt und ermordet. Wer daran erinnert, muss sich manchmal anhören, er solle die Vergangenheit nach all den Jahrzehnten doch ruhen lassen. Es sei genug mit der Erinnerungskultur.

Warum ist es 75 Jahre nach Kriegsende noch wichtig zu verstehen, was damals geschah? Wirkt die Vergangenheit in der Gegenwart nach? Wie stark prägen Täter- oder Opfererlebnisse heute noch Familien? Können Geschichte und ihre Lehren lebendig bleiben, wenn die damals Beteiligten verstorben sind? Wie erleben june Menschen die Auseinandesetzung mit der Vergangenheit?

NDR Info Moderatorin Jessica Chmura begrüßte als Gäste:

Swenja Granzow-Rauwald
Politologin und Mitarbeiterin des Projekts #waswillstdutun der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Prof. Dr. Harald Welzer
Sozialpsychologe und Erinnerungsforscher

Gyde Sönksen
studiert Kulturwissenschaft an der Hafencity-Universität

 

 

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