Stand: 27.11.2021 22:49 Uhr

Corona-Blog: Omikron-Variante erstmals in Deutschland bestätigt

In diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Sonnabend, 27. November 2021, über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Alle Ereignisse des Tages können Sie hier nachlesen. Sonntagmorgen starten wir einen neuen Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

  • München: Erstmals Omikron-Variante in Deutschland bestätigt
  • Spahn will Gültigkeitsdauer von Impfzertifikat verkürzen
  • Leopoldina plädiert für Kontaktbeschränkungen und notfalls Impfpflicht
  • Montgomery: Weihnachtsmärkte bundesweit schließen
  • Acht Länder im südlichen Afrika ab Sonntag Virusvariantengebiete
  • Gemeldete Neuinfektionen im Norden: 711 in Schleswig-Holstein, 3.394 in Niedersachsen, 795 in Mecklenburg-Vorpommern, 740 in Hamburg, 208 im Bundesland Bremen
  • Bundesweit 67.125 neue Corona-Fälle - Inzidenz 444,3 (Höchststand)

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


22:47 Uhr

Corona Blog macht Pause - Gute Nacht!

Der Corona-Blog von NDR.de macht jetzt eine kleine Pause. Das Team wünscht Ihnen eine gute Nacht! Am Sonntagmorgen starten wir einen neuen Blog zu den Auswirkungen der Pandemie in Norddeutschland.


22:16 Uhr

Mittlerweile vier Corona-Kranke aus Bayern zur Behandlung in Hamburg

In Hamburg sind mittlerweile vier Corona-Patienten aus Bayern eingetroffen, die in der Hansestadt auf Intensivstationen behandelt werden. Zwei Menschen wurden am Freitag eingeflogen, zwei weitere kamen heute hinzu.

VIDEO: Hamburg nimmt Corona-Intensivpatienten aus Bayern auf (2 Min)


21:16 Uhr

St.-Pauli-Trainer Schultz mit Corona infiziert

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli muss am Sonntag im Spiel beim 1. FC Nürnberg ohne seinen Cheftrainer Timo Schultz auskommen. Der 44-Jährige ist aufgrund eines positiven Corona-Tests nicht mit nach Franken gereist. Wie der Verein mitteilte, befindet sich Schultz in Hamburg in häuslicher Quarantäne. Wegen Erkältungssymptomen habe er zuvor einen PCR-Test gemacht, dessen Ergebnis positiv ausfiel. Laut FC St. Pauli ist Schultz vollständig geimpft.

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St. Paulis Trainer Timo Schultz © IMAGO / Fotostand

FC St. Pauli: Coach Schultz an Covid-19 erkrankt

Die Hamburger müssen im Spiel beim 1. FC Nürnberg ohne ihren Cheftrainer auskommen. mehr


20:40 Uhr

Interview: Leopoldina fordert rasche Maßnahmen

Um die Corona-Lage in den Griff zu bekommen, fordert die Nationale Akademie der Wissenschaften - Leopoldina - sofortige Kontaktbeschränkungen. Nur so könne die Gesellschaft vor weiteren Folgen der Pandemie bewahrt werden, heißt es in einem Aufruf. Auch eine allgemeine Impfpflicht könne notwendig sein. NDR Info hat dazu mit Michael Hallek gesprochen, Mitglied der Leopoldina:


20:10 Uhr

Großbritannien verschärft Einreise-Regeln

Angesichts der als besorgniserregend eingestuften Omikron-Variante des Coronavirus hat Großbritannien seine Regeln für Einreisende aus aller Welt verschärft. Alle Ankommenden müssen an Tag Zwei nach ihrer Einreise einen PCR-Test machen und bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses in Quarantäne gehen, wie der britische Premier Boris Johnson heute mitteilte. Auch Deutschland verschärft ab morgen wegen Omikron seine Einreiseregeln - allerdings nur für Reisende aus Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho.


19:20 Uhr

München: Erstmals Omikron-Variante in Deutschland bestätigt

in Deutschland sind die ersten beiden Fälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus bestätigt worden. Zuvor war in München bei den zwei Flugreisenden aus Südafrika der Verdacht aufgetreten, sie könnten sich mit der möglicherweise sehr ansteckenden Variante infiziert haben. Nach Angaben des Institutsleiters und Virologen Oliver Keppler steht eine Genomsequenzierung zwar noch aus. Aber es sei "zweifelsfrei bewiesen, dass es sich um diese Variante handelt". Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte, die beiden seien am 24. November mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen und befänden sich in häuslicher Isolation. Fluggäste, die mit derselben Maschine flogen seien, sollen sich umgehend bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden.

Zuvor hatte auch der hessische Sozialminister Kai Klose (Grüne) mitgeteilt, bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika bestehe "der hochgradige Verdacht", dass er mit der Variante infiziert sei. Am Montag soll das Ergebnis der Untersuchung feststehen.


19:10 Uhr

795 neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Behörden 795 neue Corona-Infektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner stieg auf 389,3, die Landes-Hospitalisierungsinzidenz auf 9,8. Auf Intensivstationen in MV werden derzeit 77 Menschen mit einer Corona-Infektion behandelt. Zwei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19.

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Stufenkarte nach risikogewichteten Kriterien für Mecklenburg-Vorpommern vom 19. Januar 2022. © NDR

Corona in MV: 2.505 Neuinfektionen - sieben weitere Todesfälle

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei 608,4. Experten hatten wegen der Omikron-Variante mit einem massiven Anstieg gerechnet. mehr


17:25 Uhr

Omikron-Verdacht in Hessen soll am Montag geklärt sein

Bei dem Omikron-Verdachtsfall in Hessen erwartet das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt genauere Erkenntnisse am Montag. Dann werde mit der vollständigen Sequenzierung gerechnet, teilt die Behörde mit. Das Gesundheitsamt stehe in engem Kontakt mit der Virologin Sandra Ciesek, die sich damit befasse, mit der betroffenen Person und mit dem Frankfurter Flughafen, wo nun alle Reisenden aus Südafrika und Namibia bei der Ankunft getestet würden. Der Omikron-Verdachtsfall sei bei einem Routineverfahren festgestellt worden. Ciesek habe dabei mehrere typische Merkmale der neuen Coronavirus-Variante ermittelt.

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Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten warten am Eingang zum Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover-Langenhagen. © picture alliance/dpa Foto: Moritz Frankenberg

FAQ: Was über die neue Coronavirus-Variante Omikron bekannt ist

Die Variante breitet sich auch in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern rasant aus. Was wir über Omikron wissen. mehr


16:50 Uhr

Ethiker: Geimpfte und Ungeimpfte haben gleiches Behandlungsrecht

Ethikrats-Mitglied Andreas Lob-Hüdepohl lehnt bei Engpässen in Kliniken bei der Behandlung von Corona-Patienten eine Unterscheidung zwischen Geimpften und Ungeimpften ab. "Ob ein Mensch im Vorlauf gut gelebt hat, schlecht gelebt hat, gefährlich gelebt hat, ungefährlich gelebt hat, ob er geraucht hat, getrunken, einen schwierigen Job gemacht hat, das ist unerheblich für medizinethische Behandlungsnotwendigkeiten", sagte Lob-Hüdepohl dem Bayerischen Rundfunk. Es zähle nur die Dringlichkeit eines Behandlungsbedarfs. Lob-Hüdepohl kritisierte die medizinischen Fachgesellschaften dafür, die "Erfolgsaussicht" als neues Kriterium für eine klinische Behandlung eingeführt zu haben. Dies widerspreche den Grundsätzen der Medizinethik.


15:55 Uhr

Spahn will Gültigkeitsdauer von Impfzertifikat verkürzen

Die bislang auf ein Jahr angelegte Gültigkeitsdauer des digitalen Corona-Impfzertifikats soll nach dem Willen des amtierenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) verkürzt werden. Da der Impfschutz nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nach einigen Monaten nachlasse, stehe nun eine Entscheidung darüber an, "dass dieses digitale Impfzertifikat angepasst wird an die tatsächliche Schutzwirkung", sagte Spahn. Die Verkürzung werde aber "nicht über Nacht" erfolgen, so Spahn. "Wir werden das so machen, dass jeder seine Auffrischimpfung hat kriegen können, um das Zertifikat zu verlängern." In der Frage der Verkürzung strebe er eine EU-weit abgestimmte Regelung zur Geltungsdauer des Digitalnachweises an. Die EU-Kommission hatte vor einigen Tagen vorgeschlagen, dass das EU-Impfzertifikat künftig nur noch sechs Monate lang gültig sein solle.


15:50 Uhr

Ärztekammerversammlung Niedersachsen für Impfzwang

Auch die Ärztekammerversammlung Niedersachsen hat eine Corona-Impfpflicht für alle gefordert - es sei denn, medizinische Gründe sprächen im Einzelnen dagegen. Ziel sei, einen erneuten Lockdown zu verhindern, so die Kammer. Mit einer stagnierenden Impfquote von rund 70 Prozent gelinge es nicht, die extrem infektiöse Delta-Variante des Coronavirus in Schach zu halten, warnten die Ärzte.


15:41 Uhr

Spahn: Impfstoffversorgung auch bei Omikron-Ausbreitung gesichert

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat gesagt, er halte die Versorgung mit Corona-Impfstoff auch dann für gesichert, falls sich die Virusvariante Omikron in Europa ausbreitet. Die EU habe für die kommenden beiden Jahre insgesamt zwei Milliarden Impfdosen bestellt - diese Bestellmenge sei auch dann gesichert, wenn der Impfstoff wegen der Omikron-Variante verändert werden müsse, so Spahn. Der Immunologie-Professor Leif Erik Sander von der Berliner Charité sagte, er sei zuversichtlich, dass die vorhandenen Impfstoffe bei Bedarf rasch an die Omikron-Variante angepasst werden könnten.


15:36 Uhr

Zwei Flug-Passagiere aus Südafrika positiv getestet

Aus einem am Freitagabend in München angekommenen Flugzeug mit Passagieren aus Kapstadt sind zwei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums bekanntgegeben. Beide seien isoliert worden. Welche Variante des Virus bei ihnen vorliegt, ist unklar. Es laufe eine Genomsequenzierung um herauszufinden, ob es sich um die neue besorgniserregende Variante Omikron handelt. Die Öffentlichkeit werde über das Ergebnis informiert, sobald es vorliege.


14:20 Uhr

Großer Andrang bei Impfaktion in Hamburger Einkaufszentrum

Im Einkaufszentrum Hamburger Meile im Stadtteil Barmbek-Süd findet heute eine Corona-Impfaktion statt. Der Andrang ist einem NDR Reporter zufolge groß, die Warteschlange war gegen Mittag Hunderte Meter lang. Gestern seien dort 600 Menschen geimpft worden, so eine Mitarbeiterin des Impf-Teams. Sie erwartet heute mindestens erneut so viele. Die Aktion läuft noch bis 18 Uhr und soll an den kommenden drei Wochenenden fortgesetzt werden.


14:06 Uhr

Impfstoff-Experte: Bestehende Vakzine wohl auch gegen Omikron wirksam

Einer der Entwickler des AstraZeneca-Impfstoffs, Andrew Pollard, geht davon aus, dass ein neuer Impfstoff gegen die Omikron-Variante des Coronavirus bei Bedarf "sehr schnell" entwickelt werden könnte. Er glaube, dass die vorhandenen Vakzine gegen die zuerst in Südafrika entdeckte neue Variante funktionieren sollten, sagte der Leiter der Oxford Vaccine Group der BBC. Dies werde sich aber erst nach weiteren Untersuchungen in den kommenden Wochen herausstellen.

Es sei äußerst unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung zu einem Neustart einer Pandemie kommt, sagte Pollard. Aber falls erforderlich, seien "die Verfahren zur Entwicklung eines neuen Impfstoffs zunehmend gut geölt, sodass man bei Bedarf sehr schnell handeln könnte".


13:49 Uhr

Hansa-Fanszene boykottiert Spiel in Paderborn

Die organisierte Fan-Szene des FC Hansa Rostock verzichtet auf einen Stadionbesuch beim morgigen Spiel in Paderborn. Grund ist die Umstellung auf die 2G-Regel im Stadion der Ostwestfalen. "Unsere rote Linie, um unter den bisher geltenden Regelungen für einen Hauch von Stadionatmosphäre zu sorgen, war, ist und bleibt die 3G-Regelung", erklärten die sogenannten Suptras. Dem FC Hansa stehen 1.400 Gästetickets in der Benteler-Arena zur Verfügung, davon sind 200 Tickets abgesetzt worden. Bereits das Spiel des FC Hansa beim FC St. Pauli (4:0) vor fünf Wochen hatten die Fans wegen der 2G-Regelung im Millerntor-Stadion boykottiert. Auch beim nächsten Heimspiel des FC Hansa, das am 4. Dezember gegen den FC Ingolstadt unter der 2G-plus-Regel ausgetragen werden soll, wollen die organisierten Fans nicht ins Stadion kommen.

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Rostock-Fans halten im Ostseestadion Schals in die Höhe. © WITTERS Foto: FrankPeters

Hansa Rostock: Fanszene boykottiert Spiele

Die 2G-Plus-Regel, die beim Heimspiel gegen Ingolstadt gilt, sorgt bei den Anhängern für Unmut. mehr


13:20 Uhr

Leopoldina plädiert für Kontaktbeschränkungen und Impfpflicht

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt angesichts des dynamischen Corona-Infektionsgeschehens sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen. "Unmittelbar wirksam ist es aus medizinischer und epidemiologischer Sicht, die Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich zu reduzieren", heißt es in einer heute veröffentlichten Stellungnahme. "Aufgrund der nachlassenden Immunität müssten diese Maßnahmen vorübergehend auch für Geimpfte und Genesene gelten, die in dieser Zeit eine Auffrischungsimpfung erhalten müssen." Die Impfkampagne müsse massiv verstärkt und eine Impfpflicht stufenweise eingeführt werden. Insgesamt sollten bis Weihnachten neben Erst- und Zweitimpfungen rund 30 Millionen Drittimpfungen ermöglicht werden, so die Leopoldina. Mit Blick auf Kinder und Jugendliche empfiehlt die Leopoldina vorgezogene Weihnachtsferien und regelmäßige Corona-Tests mindestens dreimal pro Woche. Während des gesamten Aufenthalts in den Schulen sollten Lehrer und Schüler aller Klassenstufen Masken tragen. "Eine Aussetzung der Präsenzpflicht und ein Wechselunterricht an Schulen sowie die Schließung von Kitas sollten möglichst vermieden werden."


13:12 Uhr

Grünen-Experte rechnet mit Nachschärfung bei Infektionsschutzgesetz

Angesichts der eskalierenden vierten Corona-Welle rechnen die Grünen mit einer erneuten Nachschärfung des Infektionsschutzgesetzes. "Die aktuelle Notlage ist sehr besorgniserregend. Es war und ist völlig klar, dass die beschlossenen Änderungen im Infektionsschutzgesetz allenfalls ein erster Schritt sein können", sagte der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen der "Rheinischen Post". Es sei offensichtlich, dass es bisher nicht gelungen sei, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Für die besonders hart betroffenen Regionen wie in Bayern und Sachsen würden wohl noch flächendeckendere und weitreichende Maßnahmen beschlossen werden müssen. Allerdings müsse die Situation etwa in Schleswig-Holstein von der in Bayern unterschieden werden.

Zudem sagte Dahmen: "Ich bin überzeugt davon, dass wir, wenn wir die Impfquote nicht anderweitig erheblich steigern können, eine allgemeine Impfpflicht brauchen werden." Akut könne eine solche Impfpflicht aber nicht helfen: "Sie würde uns allenfalls vor weiteren Wellen schützen." Das neue Infektionsschutzgesetz war am Mittwoch in Kraft getreten. Es sieht unter anderem die Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz sowie im öffentlichen Nah- und Fernverkehr vor.


12:35 Uhr

740 neue Fälle in Hamburg - Inzidenz leicht gesunken

In Hamburg sind binnen eines Tages 740 neue Corona-Fälle registriert worden. Das sind 90 weniger als gestern und 99 Neuinfektionen weniger als vor einer Woche, wie die Sozialbehörde mitteilte. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen sank von 252,1 gestern auf 246,9 heute. Vor einer Woche hatte der Wert noch 198,5 betragen. In den Hamburger Krankenhäusern werden laut DIVI-Intensivregister 54 Corona-Infizierte auf Intensivstationen behandelt. Die Hospitalisierungsrate beträgt laut RKI 2,27.


12:29 Uhr

Mehr als zehn Prozent der Deutschen haben Booster-Impfung

In Deutschland haben mehr als zehn Prozent der Bevölkerung mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. Insgesamt sind es 8,6 Millionen Menschen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Allein am Freitag kamen laut RKI 582.000 hinzu. 56,9 Millionen und damit 68,4 Prozent der Gesamtbevölkerung sind mittlerweile vollständig gegen das Coronavirus geimpft. 59,1 Millionen Personen wurden mindestens einmal geimpft. Das entspricht einer Quote von 71,1 Prozent.


11:51 Uhr

Minister: Omikron-Verdachtsfall in Hessen

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" in Deutschland angekommen. Das teilte der hessische Gesundheitsminister Kai Klose auf Twitter mit. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden. "Es besteht also ein hochgradiger Verdacht, die Person wurde häuslich isoliert. Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus", schrieb der Grünen-Politiker weiter. Er rief Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika auf, sich auf das Coronavirus testen zu lassen und ihre sozialen Kontakte einzuschränken.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft. Es besteht der Verdacht einer verringerten Impfstoffwirkung und erhöhten Ansteckungsgefahr. Es kann laut WHO jedoch noch Wochen dauern, bis die Eigenschaften der Omikron-Variante vollständig analysiert sind.


10:57 Uhr

Niedersachsens Kommunalverbände fordern hartes Gegensteuern

In Niedersachsen werden fast täglich neue Infektions-Höchstmarken erreicht. Landkreistag und Städte- und Gemeindebund (NSGB) plädieren für strengere Maßnahmen. Im Visier haben sie vor allem Weihnachtsmärkte und Discos. "Es finden momentan schon sehr viel kleinere Veranstaltungen nicht mehr statt. Vermutlich müssen auch Weihnachtsmärkte eher generell abgesagt werden", sagte NSGB-Präsident Marco Trips der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

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Zwei Weihnachtsmarkt-Besucher stoßen mit Glühwein an. © picture alliance Foto: Roland Weihrauch

Kommunalverbände für Aus von Weihnachtsmärkten und Discos

Wegen der steigenden Infektionszahlen fordern die Verantwortlichen von der Landesregierung "deutlich striktere Vorgaben". mehr


10:43 Uhr

DKG-Präsident sieht in Omikron-Virus große Gefahr

Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), hat sich wegen der Omikron-Virusvariante besorgt geäußert. Die im südlichen Afrika entdeckte Variante sei - wenn sich die ersten Meldungen bewahrheiteten - noch einmal deutlich ansteckender als die bislang vorherrschende Delta-Mutante. "Wir müssen wirklich alles tun, um jeden in Deutschland vor schweren Verläufen zu schützen", sagte der DKG-Präsident im NDR Info Interview. Dazu gehöre für ihn auch eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland. Darüber hinaus sei eine weltweit verstärkte Impfkampagne nötig, um die Entstehung weiterer gefährlicher Virusvarianten zu verhindern.


09:57 Uhr

MV: Tourismus-Branche sieht 2G-Plus kritisch

Große Teile der Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern blicken wegen der kritischen Corona-Lage mit Sorge auf das Jahresende. "Die Stimmung wird düster und es herrscht viel Unklarheit", sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf. So gaben in einer Umfrage unter landesweit rund 250 Firmen knapp die Hälfte der Beherbergungsbetriebe und Freizeitanbieter an, dass vor allem die neuen 2G-Plus-Regeln Verwirrung stiften und praktisch nicht umsetzbar sind. Die dafür notwendigen Tests seien kaum verfügbar.

Viele Unternehmer befürchteten, dass ihnen mit der 2G-Plus-Regel die wirtschaftliche Grundlage entzogen wird. Knapp ein Drittel ging davon aus, dass das Weihnachts- und Silvestergeschäft nicht zur Stabilisierung der Lage beitragen kann. Die neuen Schutzmaßnahmen hätten unmittelbare Auswirkungen auf das Verhalten von Gästen. Aktuell würden viele Kunden absagen, die bereits gebucht hatten. Veranstaltungen und Weihnachtsfeiern würden storniert.

Besonders rosig sind auch die Aussichten auf das kommende Jahr nicht: 41 Prozent der Beherbergungsbetriebe und 33 Prozent der Freizeitanbieter nehmen an, dass 2022 auf dem Niveau dieses Jahres liegen wird. Neun Prozent der Beherberger und 23 Prozent der Freizeitanbieter glauben, dass das kommende Jahr weniger erfolgreich als 2021 wird.


09:33 Uhr

Erster Intensivpatient aus Sachsen in MV eingetroffen

Ein Intensivpatient aus Sachsen ist gestern spät abends nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt worden. Der 45-jährige beatmungspflichtige Mann sei per Hubschrauber an der Universitätsmedizin Greifswald angekommen, sagte ein Krankenhaussprecher heute früh. Es handele sich um die erste Verlegung nach Mecklenburg-Vorpommern infolge der regionalen Auslastung von Klinikkapazitäten während der vierten Corona-Welle. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden zunächst insgesamt vier sächsische Intensivpatienten erwartet. Demnach sollten zwei in die Universitätsklinik Rostock und jeweils einer in die Universitätsklinik Greifswald und in die Helios Kliniken Schwerin gebracht werden.


09:15 Uhr

Montgomery: Weihnachtsmärkte bundesweit schließen

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, fordert eine strikte Reduzierung der Kontakte, um den Anstieg der Zahl von Corona-Infektionen zu bremsen. In den Zeitungen den Funke Mediengruppe spricht sich Montgomery dafür aus, die Weihnachtsmärkte bundesweit zu schließen. Länder und Kommunen sollten außerdem zu Silvester größere Feiern und privates Feuerwerk flächendeckend verbieten. Wenn man die Inzidenzen nicht in den Griff bekomme, müssten die Länder auch wieder Betriebe schließen oder Ausgangssperren verhängen können, so Montgomery.

Zudem warnte Montgomery dem Bericht zufolge vor der Entstehung gefährlicherer Varianten des Coronavirus. "Meine große Sorge ist, dass es zu einer Variante kommen könnte, die so infektiös ist wie Delta und so gefährlich wie Ebola." Die neue südafrikanische Variante B.1.1.529 sei ein gutes Beispiel dafür, dass man dem Virus keine Chance zur Mutation geben dürfe. Um weitere Varianten zu verhindern, werde es nötig sein, die Welt noch jahrelang zu impfen, sagte der Mediziner.


09:05 Uhr

Hongkongs Omikron-Infizierte weisen ungewöhnlich starke Viruslast auf

Die zwei bestätigten Omikron-Infizierten in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell steigende Viruslast auf. Die PCR-Tests der zwei Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausfielen, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19. "Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren", schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte. Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte, so Feigl-Ding weiter.

Nach Angaben der Hongkonger Regierung wurde die Omikron-Variante des Coronavirus von einem Reisenden aus Südafrika eingeschleppt, der sich seit seiner Ankunft am 11. November in einem Quarantäne-Hotel befand. Zwei Tage später wurde er dann positiv getestet. Es wird davon ausgegangen, dass der Mann einen 62-Jährigen im gegenüberliegenden Zimmer des Quarantäne-Hotels angesteckt hat. Dieser wurde am 18. November während seines vierten PCR-Tests positiv getestet. In beiden Fällen wurde bei einer späteren Genomsequenzierung deutlich, dass sie sich mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert hatten.

Der Regierungsmitteilung zufolge soll der Einreisende aus Südafrika möglicherweise keinen ausreichenden Mundschutz getragen haben, als er seine Hoteltür beim Entgegennehmen von Essensbestellungen geöffnet habe. Dies sei womöglich der Grund für die Infektion trotz Quarantäne-Isolation.


09:01 Uhr

Handelsverband spricht sich für allgemeine Impfpflicht aus

Der deutsche Einzelhandel befürwortet eine Corona-Impfpflicht. "Gerade mit Blick auf die aktuell diskutierten erheblich einschränkenden Maßnahmen für die Gesellschaft und Wirtschaft muss eine Impfpflicht entsprechend verfolgt werden", schreibt der Handelsverband HDE in einem Brief an die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Geboten sei eine "zeitnahe Einführung einer verfassungskonform ausgestalteten allgemeinen Impfpflicht mit klar definierten Ausnahmen".

Bereits seit Monaten appelliert der Einzelhandel an seine Kunden, sich impfen zu lassen. Für eine Impfpflicht hatte er sich bisher allerdings nicht starkgemacht. Viele Bereiche des Einzelhandels waren wegen der angeordneten Geschäftsschließungen während der Lockdowns besonders hart von der Corona-Pandemie betroffen.


08:28 Uhr

Neuer Inzidenz-Höchstwert auch in Niedersachsen

In Niedersachsen sind binnen eines Tages 3.394 laborbestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden (Vortag: 3.415). Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt im Landesdurchschnitt 209,8 Fälle je 100.000 Einwohner (Vortag: 201,2). Somit ist ein neuer Inzidenz-Höchstwert zu verzeichnen. 20 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, die landesweite Gesamtzahl seit Pandemiebeginn liegt nun bei 6.324.


08:00 Uhr

Brinkhaus plädiert für frühere Weihnachtsferien

Der Chef der Unionsfraktion im Bundestag, Ralph Brinkhaus, dringt in der "Welt am Sonntag" auf weitere rasche Maßnahmen, um die vierte Corona-Welle zu brechen. "Sollte sich die Lage noch verschlimmern, muss meines Erachtens auch darüber nachgedacht werden, die Weihnachtsferien überall ein bis zwei Wochen früher beginnen zu lassen, um die Kontakte zum Beispiel in den Schulen zu reduzieren." Notfalls müsse es auch einen Teil-Lockdown geben, sagt der CDU-Politiker. "Die Lage ist blitzgefährlich, die Lage ist akut. Wir müssen sofort handeln. Die Bundestagsfraktion der Union ist jedenfalls bereit, für zusätzliche Maßnahmen innerhalb von 24 Stunden zu einer Sondersitzung des Bundestages nach Berlin zu kommen." Auch Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschefin Serpil Midyatli hatte sich bereits für ein Vorziehen der Schulferien wie im vergangenen Jahr starkgemacht.


07:25 Uhr

Chöre im Norden blicken mit Sorge auf Corona-Lage

Die hohen Corona-Infektionszahlen drücken auch bei den Chören im Norden auf die Stimmung. Sie dürfen zwar aktuell noch proben und auftreten - aber die Aussicht auf die Konzerte in der Weihnachtszeit ist bei vielen Verantwortlichen getrübt.

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Textblatt einer Sängerin beim Weihnachtsmarkt-Chorsingen auf dem Roncalli Weihnachtsmarkt vor dem Hamburger Rathaus. © NDR Foto: Thomas Jähn

Chöre in der Weihnachtssaison: Auftreten oder nicht?

Angesichts hoher Infektionszahlen ist die Aussicht auf Konzerte in der Weihnachtszeit bei vielen Verantwortlichen getrübt. mehr


07:12 Uhr

Dehoga SH schätzt: Drei Viertel der Weihnachtsfeiern abgesagt

Wegen der verschärften Corona-Lage sind nach Branchen-Schätzung rund 75 Prozent der Weihnachtsfeiern in Schleswig-Holstein schon abgesagt. Zuerst hätten Firmen ihre Weihnachtsfeiern gestrichen, dann auch immer mehr Privatleute, sagte Axel Strehl, Präsident des Dehoga-Landesverbands. "Das ist natürlich fatal." Für Landgasthöfe etwa seien November und Dezember die Hauptsaison. Einige Gastwirte könnten eventuell ein paar Prozent wettmachen mit einem Abholservice. "Aber was jetzt verloren geht, bekommen sie nie ausgeglichen." Die Branche sei in dieser Corona-Zeit stark gebeutelt, sagte Strehl weiter. Glücklicherweise halte sich die Zahl der Betriebe, die aufgeben mussten, noch in Grenzen. "Ganz entscheidend wird, wie sich die nächsten Wochen entwickeln." Nach Angaben des Dehoga-Landesverbandes in Kiel beschäftigt das schleswig-holsteinische Hotel- und Gaststättengewerbe in rund 5.200 Betrieben mehr als 80.000 Menschen.

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Ein Speisebereich eines Restaurant steht in gelben und weißen Farbtönen leer da. © NDR Foto: Jessica Becker

Corona: Abgesagte Weihnachtsfeiern belasten Gastro-Branche

Bis Weihnachten erwartet der Dehoga bis zu 90 Prozent Stornierungen. Für einige Betriebe seien die Absagen existenzgefährdend. mehr


06:50 Uhr

Wieder neuer Höchstwert bei bundesweiter Inzidenz: 444,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen weiteren Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche heute mit 444,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 438,2 gelegen, vor einer Woche bei 362,2 (Vormonat: 118,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 67.125 Corona-Neuinfektionen (Vortag: 76.414; Vorwoche: 63.924). Es gibt 303 neue Todesfälle, insgesamt sind es nun 100.779. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI gestern mit 5,97 an (Donnerstag: 5,79). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.


06:50 Uhr

Schleswig-Holstein: 711 Neuinfektionen gemeldet - Inzidenz leicht gesunken

In Schleswig-Holstein haben die Gesundheitsbehörden 711 neue Corona-Fälle registriert, die Sieben-Tage-Inzidenz ist aber minimal zurückgegangen. Die Zahl der innerhalb einer Woche registrierten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerliegt nun bei 150,2 - nach 152,8 am Vortag. Am Mittwoch war mit 954 Neuinfektionen der Höchstwert für Schleswig-Holstein an einem Tag seit Beginn der Pandemie gemeldet worden. Im Vergleich der Bundesländer hat das Bundesland laut RKI noch immer die geringste Sieben-Tage-Inzidenz. Die Hospitalisierungsinzidenz ist leicht zurückgegangen auf 4,36. 173 Covid-19-Patienten wurden im Krankenhaus behandelt, vier weniger als am Vortag. 42 von ihnen lagen auf einer Intensivstation, 21 davon mussten beatmet werden. Die Zahl der Todesfälle stieg um vier auf 1.787.


06:50 Uhr

Bundesregierung erklärt acht Länder zu Virusvariantengebieten

Wegen der Verbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron im südlichen Afrika hat die Bundesregierung die Einreise aus insgesamt acht Ländern der Region drastisch eingeschränkt. Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho werden von Sonntag an als Virusvariantengebiete eingestuft, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte.


06:50 Uhr

EU-Behörde hält Risiko für Ausbreitung der Omikron-Variante in Europa für "hoch bis sehr hoch"

Die EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC hält die Ausbreitung der zuerst in Südafrika entdeckten neuen Corona-Virusvariante Omikron in der EU für wahrscheinlich. Das Risiko einer Verbreitung des neuen Erregers in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum sei "hoch bis sehr hoch", heißt es in einem gestern Abend veröffentlichten Bericht der in Stockholm ansässigen Behörde. Omikron könnte nach Angaben südafrikanischer Wissenschaftler wegen ungewöhnlich vieler Mutationen noch ansteckender sein als die derzeit grassierende Delta-Variante und die existierenden Impfstoffe weniger wirksam machen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte die Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung B.1.1.529 als "besorgniserregend" ein.


06:50 Uhr

WHO stuft neue Corona-Variante Omikron als "besorgniserregend" ein

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die neue Corona-Variante Omikron (B.1.1.529) als "besorgniserregend" eingestuft. Das teilte die UN-Behörde am Freitag nach Beratungen mit Experten mit. Diese Klassifizierung ist laut WHO-Definition ein Signal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Außerdem besteht bei "besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind. Die Variante weise eine große Anzahl Mutationen auf, von denen einige besorgniserregend seien, hieß es. Vorläufige Hinweise deuteten auf ein erhöhtes Risiko einer Reinfektion bei dieser Variante im Vergleich zu anderen besorgniserregenden Varianten, zu denen auch die derzeit vorherrschende Delta-Variante zählt. Nach Angaben der WHO wird es noch Wochen dauern, bis klar wird, welche genauen Auswirkungen die Mutationen haben wird.


06:50 Uhr

Schmidt-Chanasit: " Möglichst viele Sicherheitsvorkehrungen treffen"

Nach der Entdeckung einer neuen Coronavirus-Variante grübeln Virologen und Politiker über die Auswirkungen von Omikron. Noch ist diese nicht in Deutschland nachgewiesen, doch hierzulande steigen die Neuinfektionen mit der Delta-Variante ohnehin weiter an. Auch in norddeutschen Krankenhäusern bereiten sich die Behörden nun darauf vor, dass sie geplante Operationen verschieben müssen. Wie müssen wir unseren Alltag ändern? Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit rät zu Kontaktbeschränkungen.


06:50 Uhr

Service: Inzidenzwert für Ihren Wohnort ermitteln

Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein.


06:50 Uhr

Neuer Corona-Live-Ticker startet

Guten Morgen! NDR.de hält Sie auch heute - am Sonnabend, 27. November - über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die Ereignisse von gestern können Sie im Blog vom Freitag nachlesen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) geben eine Pressekonferenz nach einem Treffen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung. © dpa bildfunk/AFP/Pool Foto: John Macdougall

Corona-Regeln: Das gilt im Bund und in den Ländern

Angesichts steigender Omikron-Zahlen haben Bund und Länder die Maßnahmen erneut angepasst. Was ist neu? Was gilt in Norddeutschland? mehr

Geimpfte im Norden © NDR

Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Norddeutschland haben bislang eine Corona-Impfung erhalten? Aktuelle Zahlen zur Impfquote. mehr

Ein Pflaster klebt auf dem Arm einer jungen Frau. © Colourbox Foto: Csaba Deli

Coronavirus-Update: Alle Folgen

Der Virologe Christian Drosten liefert im Podcast Coronavirus-Update Expertenwissen - zusammen mit Virologin Sandra Ciesek. Hier alle Folgen in der Übersicht. mehr

Eine Zusammenstellung von Bildern: Christian Drosten, eine Flasche Cocid 19 Vaccine, Eine alte Frau bei der ein Corona Test durchgeführt wird. © picture alliance, colourbox Foto: Michael Kappeler

Corona-Chronologie: Die Ereignisse im Norden

Ende 2019 bricht in China eine bis dato unbekannte Lungenkrankheit aus. Wenige Wochen später gibt es den ersten Fall im Norden. mehr

Eine Laborantin sitzt an einem Mikroskop in einem abgedunkelten Labor © Colourbox

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Die Corona-Pandemie hat den Alltag massiv verändert. Was muss weiter beachtet werden? Woran wird geforscht? Fragen und Antworten. mehr

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Sebastian Heymann im Trikot der deutschen Handball-Nationalmannschaft © dpa Foto: Marijan Murat

Corona-News-Ticker: Weitere Fälle bei deutschen Handballern

Ein Rückzug von der EM ist nicht mehr ausgeschlossen. Liga und Handballbund beraten noch heute. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr