Stand: 19.02.2018 21:26 Uhr

Wieder "Anti-Merkel-Demo" und Gegenproteste

Unter dem Motto "Merkel muss weg" haben am Montagabend nach Polizeiangaben rund 230 Menschen auf dem Gänsemarkt demonstriert. Der Platz wurde von der Polizei komplett abgesperrt, um Auseinandersetzungen mit den rund 700 Gegendemonstranten zu verhindern, die sich der Demo entgegenstellten. Auch mehrere Wasserwerfer standen bereit. 700 Polizisten waren im Einsatz, um beide Gruppen zu trennen.

Kleinere Rangeleien und zwei Ingewahrsamnahmen

Es sei zu kleineren Rangeleien gekommen, es habe aber keine Ausschreitungen gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Die Versammlung wurde den Angaben zufolge um kurz vor 20 Uhr beendet. Nach Angaben der Beamten wurden zwei Personen aus der linken Szene zwischenzeitlich in Gewahrsam genommen.

"Wir kommen wieder"

Es war die dritte Demonstration gegen "das System Merkel“, wie die Demonstranten sagten. Sie verstehen sich nicht als Pegida-Ableger. Die Kundgebung war für 100 Teilnehmer angemeldet worden, wer genau dahinter steht, ist weiter unklar. Die Anmelderin ist nach Polizeiangaben bisher öffentlich nicht in Erscheinung getreten. Zum Abschluss riefen die Anti-Merkel-Demonstranten: "Wir kommen wieder."

Zwischenzeitlich hielt die U2 nicht am Gänsemarkt und am Jungfernstieg. Auch einige Bus-Linien wurden umgeleitet. Es kam zu starken Behinderungen.

Bereits am Montag vergangener Woche hatten rund 500 Gegendemonstranten gegen die Veranstaltung "Merkel muss weg" protestiert. Ein Großaufgebot der Polizei hatte sie von Dutzenden Anti-Merkel-Demonstranten getrennt. Es blieb friedlich.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 19.02.2018 | 21:00 Uhr

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