Stand: 15.09.2017 13:07 Uhr

Metropolregion: Acht mögliche Radschnellwege

Sechs der acht ausgewählten Strecken führen aus dem Umland nach Hamburg.

Für immer mehr Arbeitnehmer wird das Fahrrad auch auf längeren Distanzen zu einer Alternative zum Auto oder öffentlichen Nahverkehr. Acht Radschnellwege werden nun genau auf ihre Umsetzbarkeit überprüft, wie der Lenkungsausschuss der Metropolregion Hamburg am Freitag mitteilte. Sechs davon führen aus unterschiedlichen Richtungen nach Hamburg. Eine Strecke führt von Bad Schwartau über Lübeck nach Groß Grönau und eine von Wismar nach Schwerin.

"Am Fahrrad führt kein Weg vorbei"

Der kürzeste Weg führt über 8,5 Kilometer von Ahrensburg nach Hamburg, der längste mit 57 Kilometern von Lüneburg über Winsen in die Metropole. Am weitesten sind nach Informationen von NDR 90,3 die Überlegungungen für eine Radautobahn von Elmshorn über Pinneberg nach Hamburg. "Wenn wir einen Beitrag zu sauberer Luft und weniger Staus leisten wollen, führt auch am Fahrrad kein Weg vorbei", sagte der Vorsitzende des Regionsrates der Metropolregion und Hamburger Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof. "Dafür brauchen Pendler gute Verkehrswege."

Eine Million Euro für Machbarkeitsstudien

Nun wird geschaut, wo die Routen genau verlaufen können. Wo gibt es etwa stillgelegte Bahntrassen und möglichst wenig Ampeln? Schließlich sollen die Radfahrer auf den Schnellwegen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde vorankommen. Die Metropolregion fördert das auf drei Jahre angelegte Projekt mit knapp einer Million Euro.

Weitere Informationen

"Rad-Autobahnen" nach Hamburg?

Wie kann man mehr Pendler zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen? In der Metropolregion Hamburg wird geprüft, breit angelegte Radschnellwege vom Umland ins Zentrum zu bauen. (08.07.2015) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.09.2017 | 13:00 Uhr

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