So sieht der Siegerentwurf für die Neugestaltung des ZOB Harburg aus.

So soll der ZOB Harburg bald aussehen

Stand: 14.09.2021 14:11 Uhr

Der Bahnhof Harburg bekommt einen neuen ZOB. Nach Fertigstellung in drei Jahren soll der zentrale Omnibus-Bahnhof doppelt so viele Busse aufnehmen können. Bisher sind es maximal 150 pro Stunde.

Hamburgs Süderelbe-Raum leidet wie kein anderer unter Verkehrsproblemen: Baustellen, Staus und zu wenig Bus- und Bahn-Kapazitäten. Zumindest das Busnetz soll besser werden - durch den neuen ZOB Harburg, für den jetzt ein Entwurf vorliegt.

"An der Grenze der Leistungsfähigkeit"

Der ZOB Harburg. © NDR Foto: Reinhard Postelt
Der ZOB Harburg ist in der 1980er-Jahren gebaut worden.

"Wir haben heute die Situation, dass er wirklich an der Grenze der Leistungsfähigkeit ist", sagte Hochbahn-Bereichsleiter Frank Steinhorst. "Mit dem neuen Konzept kommen wir nahezu zu einer Verdoppelung der Bussteig-Längen."

Zahl der Fahrgäste könnte sich verdoppeln

Statt heute 40.000 könnten bis zu 80.000 Menschen täglich den ZOB nutzen. Ganz ungewöhnlich: Der Busbahnhof bekommt eine zusätzliche Haltestellen-Insel mitten in der benachbarten Hannoverschen Straße. Ein Riesendach überspannt auch die Straße, sagt Volker Schmidt von der Hochbahn: "Es ist natürlich eine Herausforderung, den Straßenverkehr durch eine Busanlage zu führen. Wir haben aber zwei ampelgesteuerte Fußgängerfurten."

Der Baubeginn ist für nächstes Frühjahr geplant. Die Busse werden während des Baus umgeleitet.

Weitere Informationen
Fahrgäste verlassen und besteigen an der Hamburger Haltestelle Landungsbrücken die U-Bahn. © picture alliance / dpa Foto: Markus Scholz

Bund gibt 30 Millionen Euro für den Hamburg-Takt

Der Hamburg-Takt ist eines von zwölf Modellprojekten bundesweit, mit dem der öffentliche Nahverkehr gestärkt werden soll. mehr

Eine U-Bahn fährt auf dem Hafenviadukt an den Hamburger Landungsbrücken vorbei. © Hamburger Hochbahn

Mit HVV-Abo kostenlos bundesweit den Nahverkehr nutzen

Wer ein Abo des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) besitzt, kann damit zwei Wochen lang in ganz Deutschland im Nahverkehr ohne Zusatzkosten fahren. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 14.09.2021 | 14:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Hamburg

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Sommerinterview. © Screenshot

Sommerinterview: Tschentscher weist Cum-Ex-Vorwürfe zurück

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bezeichnete die jüngsten Vorwürfe des Ex-Finanzsenators Peiner (CDU) als falsch. mehr