Stand: 18.02.2020 21:18 Uhr

Grasbrook: Bündnis fordert Sozialwohnungen

Das Hamburger Bündnis "einfach-wohnen" hat am Dienstag 1.500 neue Sozialwohnungen auf dem Grasbrook gefordert. Bei einer Protestaktion hieß es: Der Senat solle in dem geplanten Stadtteil auch die vordringlich Wohnungssuchenden berücksichtigen.

"Hier soll die Stadt mal alles richtig machen"

Diakonie-Chef Dirk Ahrens. © Diakonie Hamburg Foto: Christiane Wolter
Diakonie-Chef Ahrens fordert, dass die Hälfte der Wohnungen auf dem Grasbrook sozial gefördert werden soll.

"Die ganze Stadt im Blick" steht in Großbuchstaben auf dem im Sturmwind flatternden Transparent. Der SPD-Wahlslogan wird aber zweckentfremdet vom Bündnis aus Diakonie, Caritas, Stattbau und Mietern helfen Mietern. Sie ergänzen: "Jetzt Wohnraum für Menschen in Wohnungsnot auf dem Kleinen Grasbrook". Diakonie-Chef Dirk Ahrens sagte: "Hier soll die Stadt mal alles richtig machen. Das heißt: Nicht ein Drittel, sondern die Hälfte aller Wohnungen, die hier gebaut werden, soll sozial gefördert sein, denn auch die Hälfte der Menschen in Hamburg hat ein Anrecht auf Sozialwohnungsbau."

1.500 Sozialwohnungen fordert der Landespastor, ein großer Teil davon für Obdachlose, Alleinerziehende oder Scheidungsopfer: "Deshalb sagen wir: Auf dem Kleinen Grasbrook sollen nicht nur 50 Prozent Sozialwohnungen gebaut werden, sondern davon auch nochmal 50 Prozent für vordringlich Wohnungssuchende."

Allerdings würde die Suche nach Investoren für den Grasbrook immer schwieriger. Zudem fordern die Grünen, Grundstücke dort nur in Erbpacht zu vergeben.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 18.02.2020 | 12:00 Uhr

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