Stand: 08.12.2017 17:48 Uhr  - Kulturjournal  | Archiv

Hannelore Hoger: Ohne Liebe trauern die Sterne

Buchcover: Hannelore Hoger - Ohne Liebe trauern die Sterne © Rowohlt Verlag
In "Ohne Liebe trauern die Sterne" erzählt Hannelore Hoger aus ihrer Kindheit und Jugend.

"Schöne braune Augen" sagt sie über den Theater-Zauberer Peter Zadek. Und ihre Paraderolle Bella Block "ist auch nur ein Mensch" - Deutschlands bekannteste Fernsehkommissarin Hannelore Hoger hat ihr erstes Buch geschrieben, einen Erinnerungsband voller Geschichten: Sie erzählt darin von Kindheit und Jugend in Hamburg, wo sie nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern gespielt hat, und von ihrem ersten Kuss, den sie mit 17 in einer dunklen Hausecke bekam. Und es sind Geschichten von Schauspielern und Regisseuren, die für ihren Weg wichtig waren. Darunter Theater- und Filmlegenden wie Peter Zadek und Alexander Kluge. "Ohne Liebe trauern die Sterne" sind uneitle Erinnerungen und wahrhafte Erzählungen, "Was bleibt: Die Freude und Dankbarkeit über mein gelebtes Leben, zusammen mit meiner Tochter, die mir nie Vorwürfe gemacht hat", sagt die auch als Theaterschauspielerin und Regisseurin renommierte Hannelore Hoger dazu.

Über Hannelore Hoger

Sie spielte an den Theatern in Ulm, Bremen, Stuttgart und Bochum und war von 1980 bis 1985 Ensemble-Mitglied des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Daneben arbeitete Hannelore Hoger fürs Kino - in prägenden Filmen wie "Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos", "Deutschland im Herbst", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" und immer wieder auch fürs Fernsehen.

Dieses Thema im Programm:

Kulturjournal | 04.12.2017 | 22:45 Uhr

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