Stand: 18.02.2018 15:20 Uhr

Braunschweig atmet im Abstiegskampf auf

Ken Reichel (l.) traf zum Braunschweiger Sieg gegen Union.

Eintracht Braunschweig hat sich im Abstiegskampf der zweiten Fußball-Bundesliga etwas Luft verschafft. Die Niedersachsen setzten sich am Sonntagnachmittag gegen Union Berlin mit 1:0 (1:0) durch und haben nun fünf Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Routinier Ken Reichel sorgte mit seinem ersten Saisontor für die Entscheidung zugunsten der "Löwen", die eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigten. "Das ist ein schöner Tag für die blau-gelbe Seele", erklärte ein erleichterter Trainer Torsten Lieberknecht nach dem Spiel.

Reichel sorgt für BTSV-Jubel

Der BTSV war im ersten Abschnitt das bessere Team. Die "Löwen" waren griffiger in den Zweikämpfen, handlungsschneller im Umschaltspiel und gefährlicher als Union, das erst in der Schlussphase sein großes Potenzial andeutete. Reichel brachte die Hausherren in der 16. Minute in Front. Nach Pass von Jan Hochscheidt kam der Kapitän aus 20 Metern recht unbedrängt zum Abschluss, nahm Maß und überwand Keeper Daniel Mesenhöler mit einem präzisen Flachschuss ins lange Eck. Die Eintracht drängte hernach auf das 2:0. Doch Domi Kumbela (28.) und Hendrick Zuck (40.) scheiterten an Berlins Schlussmann. Auf der Gegenseite besaß Steven Skrzybski zwei Möglichkeiten (25., 38.) zum Ausgleich, der allerdings in Anbetracht des insgesamt schwachen Auftritts der "Eisernen" in Abschnitt eins in die Rubrik "glücklich" gefallen wäre.

Eintracht betreibt Chancenwucher

Der Gast verteidigte nach dem Seitenwechsel höher und ging insgesamt mehr Risiko ein, sodass sich Braunschweig einige gute Kontermöglichkeiten boten. Diese aber wurden kläglich vergeben. So hatte Kumbela nach einem feinen Pass in die Tiefe freie Bahn, entschied sich aber überhastet für einen Lupfer, der eher die Bezeichnung Rückpass verdiente (56.). Auch Suleiman Abdullahi ließ bei seinen Abschlüssen die nötige Ruhe und Zielsicherheit vermissen (57., 82.). Da Union in den zweiten 45 Minuten mit Ausnahme eines Schusses von Sebastian Polter, den Jasmin Fejzic toll parierte (88.), ungefährlich blieb, feierte die Eintracht am Ende einen verdienten Sieg.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 18.02.2018 | 22:40 Uhr

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