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DFB-Pokal: Braunschweig gegen Wolfsburg, Hannover empfängt Dortmund

Stand: 04.09.2022 18:48 Uhr

In der zweiten Runde des DFB-Pokals kommt es im Oktober zum Nachbarschaftsduell zwischen Zweitligist Eintracht Braunschweig und Bundesliga-Club VfL Wolfsburg. Das ergab die Auslosung am Sonntag im deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

Zuletzt trafen die beiden Clubs in der Relegation zwischen dem 16. der Bundesliga und dem Drittplatzierten der zweiten Bundesliga im Mai 2017 aufeinander. Damals gewannen die "Wölfe" beide Spiele mit 1:0 und blieben erstklassig. "Das Nachbarschaftsduell gegen den VfL Wolfsburg ist ein attraktives Los für die ganze Region. Besonders schön, dass es ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten vor sicherlich ausverkauftem Haus werden wird", sagte Eintrachts Chef-Trainer Michael Schiele zum Los.

Lübeck empfängt Mainz 05

Regionalligist VfB Lübeck empfängt den Erstligisten FSV Mainz 05. Die Lübecker hatten in der ersten Runde Zweitligist Hansa Rostock aus dem Wettbewerb geworfen. "Mit dem Los können wir sehr gut leben. Damit sind wir total zufrieden", sagte der Lübecker Sportvorstand Sebastian Harms im ZDF.

96 will sich so teuer wie möglich gegen BVB verkaufen

Hannover 96 hatte mit einem Heimspiel gegen den Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund ebenfalls Losglück. "Nach den Bayern ist der BVB vermutlich das schwierigste Los im Topf gewesen. Mit den Pokal-Erfahrungen aus dem letzten Jahr im Hinterkopf und einem vollen Stadion im Rücken werden wir uns so teuer wie möglich verkaufen", sagte 96-Sportdirektor Marcus Mann.

HSV trifft auf Pokalsieger Leipzig

Der Hamburger SV muss dagegen bei Pokal-Verteidiger RB Leipzig antreten. RB sei ein schwerer Gegner, "aber wir wollen auch dort bestehen und gewinnen", sagte Trainer Tim Walter und ergänzte: "Genau solche Spiele und Herausforderungen brauchen wir, um besser zu werden und unseren Weg weiterzugehen."

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Mit den Sachsen gibt es somit ein Wiedersehen im Pokal. 2018/2019 verloren die Hanseaten das Halbfinale in Hamburg mit 1:3. In der ersten Runde schaltete RB den Viertligisten Teutonia Ottensen im eigenen Stadion mit 8:0 aus, der HSV gewann in Bayreuth.

St. Paulis Wiedersehen mit Kyereh

Der FC St. Pauli bekam beim Bundesligisten SC Freiburg ein Auswärtsspiel zugelost. Bei den Braun-Weißen ist man sich über die Rollenverteilung bewusst: "Wir sind der klare Außenseiter, trotzdem wollen wir eine Runde weiterkommen", sagte Trainer Timo Schultz, der sich vor allem auf ein Wiedersehen mit seinem Ex-Spieler Daniel Kofi Kyereh freut, der seit Sommer für die Breisgauer spielt.

Werder trifft auf Zweitliga-Primus Paderborn

Letztes Jahr spielten sie noch in einer Liga, nun treffen sie sich im Pokal wieder. Bundesligist Werder Bremen muss beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Paderborn antreten. "Es ist nie einfach, in Paderborn zu spielen. Wir wissen noch genau, was es für ein turbulentes Spiel das in der letzten Saison war. Wir sind gewarnt", sagte der Leiter des Lizenzbereichs und der Scouting-Abteilung, Clemens Fritz.

Para-Schwimmer Josia Topf, der von Geburt an keine Arme, keine Knie und zwei unterschiedlich lange Beine hat, nahm die Auslosung mithilfe einer Suppenkelle vor. Die Spiele der zweiten Runde werden am 18. und 19. Oktober ausgetragen.

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Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 04.09.2022 | 22:50 Uhr

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