Stand: 23.02.2019 17:31 Uhr

VfL Wolfsburg gewinnt Spitzenspiel in Gladbach

von Ingmar Deneke, NDR.de
Yannick Gerhardt brachte Wolfsburg in Gladbach auf die Siegerstraße.

Nach der schwachen vergangenen Spielzeit wird die aktuelle Saison immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte für den VfL Wolfsburg. Am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga feierten die "Wölfe" ihren siebten Auswärtssieg. Im Topspiel am Sonnabend bei Borussia Mönchengladbach setzte sich das Team von Trainer Bruno Labbadia mit 3:0 durch. "Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Das war ein perfekter Tag", sagte Doppeltorschütze Admir Mehmedi dem NDR Hörfunk. Mit diesem Sieg zog Wolfsburg zumindest vorübergehend an Leverkusen vorbei und nahm sogar mit 38 Punkten Kontakt zu den Champions-League-Rängen auf.

"Wölfe" anfangs unter Druck

Im Duell "heimstark gegen auswärtsstark" setzten die Gastgeber die ersten Akzente. Erst versuchte es Lars Stindl (3., Schuss übers Tor), dann zog Matthias Ginter aus der Distanz ab und zwang VfL-Keeper Koen Casteels zu einer Glanzparade (8.). Die Anfangsviertelstunde ging klar an die Gladbacher: Das Team des früheren VfL-Trainers Dieter Hecking hatte Tempo, Abschlüsse und spielte ein starkes Pressing - die Wolfsburger dagegen mussten sich erst einmal sammeln. In der 19. Minute dann die erste gefährliche Annäherung der "Wölfe": Renato Steffen dribbelte sich auf der rechten Seite durch, bediente Sturmspitze Wout Weghorst, der bei der Ballannahme allerdings entscheidend gestört wurde.

Effektiver VfL: Knoche rettet, Gerhardt trifft

23.Spieltag, 23.02.2019 15:30 Uhr

M'gladbach

0

VfL Wolfsburg

3

Tore:

  • 0:1 Gerhardt (38.)
  • 0:2 Mehmedi (68.)
  • 0:3 Mehmedi (83.)

M'gladbach: Sommer - Johnson, Ginter, Elvedi, Wendt - C. Kramer - Zakaria (46. Hofmann), Neuhaus (82. Drmic) - P. Herrmann (66. Pléa), Stindl, T. Hazard
VfL Wolfsburg: Casteels - William, Knoche, Brooks, Roussillon - Guilavogui - Gerhardt, Arnold - Steffen (78. Rexhbecaj), Weghorst (84. Klaus), Brekalo (64. Mehmedi)
Zuschauer: 48041

Weitere Daten zum Spiel

Danach stand Gladbachs Florian Neuhaus im Mittelpunkt: Erst verfehlte der U21-Nationalspieler das Tor noch deutlich (22.), dann traf er die Latte (26.), und wiederum eine Minute später folgte die bis dato spektakulärste Szene: Neuhaus musste nach einem Stindl-Querpass nur ins leer Tor einschieben, doch VfL-Verteidiger Robin Knoche kam angeflogen und rettete mit dem Kopf. Elf Minuten später stellten die Wolfsburger das Spiel dann mit ihrer 1:0-Führung auf den Kopf: Jerome Roussillon flankte flach in den Strafraum zu Yannick Gerhardt, der den Ball zwar nicht richtig traf, aber die Kugel ins rechte Eck bugsierte. 

Mehmedi legt mit Doppelpack nach

Der zweite Durchgang begann verhaltener auf beiden Seiten: wenig Tempo, keine Chancen. Die "Wölfe" ließen den Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen, spielten displiziniert und störten geschickt. In der Defensive stabil, in der Offensive effektiv - so traten die Wolfsburger in dieser Phase auf. Nach einem langen Abstoß war es der eingewechselte Mehmedi, der eine Weghorst-Verlängerung nutzte und auf 2:0 erhöhte (68.). Im Wolfsburger Kasten glänzte erneut Casteels, der Belgier rettete in Weltklassemanier gegen seinen Landsmann Thorgan Hazard (75.). Es folgte der zweite Streich von Mehmedi und die Entscheidung: Der Schweizer nutzte einen Abwehrfehler und köpfte zum 3:0 ein (83.).

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Dieses Thema im Programm:

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